Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rohstoff-Investments Ausgewogenheit und Airbag bei Rohstoffen

In den vergangenen Wochen haben wir immer wieder einmal auf die Energie-Lastigkeit des Rohstoff-Index GSCI hingewiesen und wie der Zufall es so will, gibt es mittlerweile schon eine interessante Reaktion auf diesen Umstand, der bislang so manchen Anleger von einem „Commodity“-Investment abgehalten hat – in Zusammenarbeit mit Goldman Sachs offeriert das Salzburger Privatbankhaus Carl Spängler & Co. noch bis zum 25. Februar ein „Rohstoff-Basket“-Zertifikat mit fünfjähriger Laufzeit.
  • Christian W. Röhl und Werner H. Heussinger (Zertifikate-Journal)

Der Clou: Das Papier bezieht sich nicht direkt auf den Ihnen bereits bekannten GSCI Excess Return Index, sondern auf einen Korb aus den fünf GSCI-Subindizes. Dabei sind alle Rohstoff-Kategorien von Energie über Industrie- und Edelmetalle bis hin zu Agarprodukten und Vieh anfänglich gleich gewichtet (mit jeweils 20 Prozent), so dass man wirklich mit optimaler Streuung und ohne Schlagseite anlegen kann.

Hinzu kommt ein Airbag-Mechanismus. Notiert der Index-Basket bei Fälligkeit im Juni 2009 unter seinem heutigen Stand, braucht das den Zertifikate-Käufer zunächst nicht zu kümmern – bis zur Marke von 35 Prozent werden sämtliche Verluste absorbiert und man erhält trotzdem noch den Emissionspreis von 100,00 Euro zurück. Erst wenn’s noch schlimmer kommt, rutscht der Anleger in die roten Zahlen. Da wir es hier allerdings mit einem „echten“ Airbag zu tun haben und nicht bloß mit einer ab ihrem Erreichen wirkungslos werdenden Schutzgrenze à la „MaxiRend“, fallen die Einbußen auf jeden Fall geringer aus als bei einem Direktinvestment. Kracht der Index beispielsweise um 50 Prozent ein, müssen dank des Puffers „nur“ 25 Prozent Minus realisiert werden.

Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote