US-Aktien Ritt auf der Rasierklinge

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Defensivere Anlageprodukte

Angesichts des schwachen Euros erscheint dies auch unnötig. Eine etwas defensivere Anlage ist ein Discountzertifikat auf dem S&P 500, herausgegeben von HSBC Trinkaus (WKN TD1CW8). Das Papier bietet bis zum Laufzeitende am 21.12.2015 eine maximale Rendite von 4,16 Prozent (6,34 Prozent per annum). Damit diese Maximalrendite erreicht wird, darf der S&P 500 am 21. Dezember nicht unter 2000 Punkten notieren.

Eine negative Rendite kann bei diesem Zertifikat erst dann entstehen, wenn der Index am Stichtag mehr als 8,6 Prozent verloren haben wird – und der Euro zum Dollar stabil bleibt. Anleger, die beim US Technologie-Index Nasdaq auf eine Fortsetzung des Aufschwungs hoffen, haben die Auswahl unter mehreren ETFs, darunter ein Nasdaq ETF von Lyxor (WKN 541523) und ComStage (WKN ETF011). Anleger, die Google im Depot haben wollen, müssen sich übrigens nicht zwischen S&P 500 oder Nasdaq entscheiden: Die Internetsuchmaschine ist in beiden Indizes gelistet.

Fazit: Die USA bleiben als Anlagemarkt für Aktionäre weiterhin attraktiv. Vor allem der gegenüber dem Euro starke US-Dollar lockt europäische Anleger mit der Perspektive auf Währungsgewinne. Ein Selbstläufer ist eine Investition in S&P Aktien, ETFs und Zertifikate jedoch nicht. Der US-Markt ist schon gut gelaufen.

Eine Korrektur, verbunden mit höherer Volatilität an den US-Märkten in der zweiten Jahreshälfte ist nicht ausgeschlossen. Zudem lief es in der Vergangenheit jeweils in der zweiten Jahreshälfte vor einem Präsidentschaftswahljahr meistens nicht so gut an den US-Börsen. Deshalb: Wer jetzt bei US-Aktien Gas gibt, sollte das mit angeschnalltem Sicherheitsgurt tun.

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