30 Jahre Haft US-Hypotheken-Manager verurteilt

Lee Farkas versteckte jahrelang Verluste seiner Bank durch Kontoschiebereien und den Verkauf von Hypotheken, die es nicht gab. Nun muss der Ex-Manager für 30 Jahre in Haft. Auch ein Sieg für Obama.
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Der Ex-Hypotheken-Manager Lee Farkas muss für seine Milliarden Betrügereien 30 Jahre in Haft. Quelle: Reuters

Der Ex-Hypotheken-Manager Lee Farkas muss für seine Milliarden Betrügereien 30 Jahre in Haft.

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AlexandriaDer ehemalige Top-Manager einer kollabierten US-Hypothekenbank bezahlt einen Milliarden-Betrug mit einer Gefängnisstrafe von 30 Jahren. Der Ex-Direktoriumsvorsitzende der Privatbank Taylor, Bean & Whitaker Mortgage habe keine überzeugende Reue für seine Vergehen gezeigt, erklärte die Richterin Leonie Brinkema am Donnerstag bei der Verkündung des Strafmaßes.

Der 58-jährige Lee Farkas und andere Mitarbeiter der Bank hatten zwischen 2002 und 2009 riesige Verluste versteckt, indem sie Geld zwischen verschiedenen Konten hin- und herschoben und Hypotheken verkauften, die entweder gar nicht existierten, bereits verkauft oder wertlos waren. Insgesamt belief sich der Betrug auf 2,9 Milliarden Dollar. Er brachte nicht nur eine der größten privaten Hypothekenbanken in den USA zu Fall, sondern trug auch zum Zusammenbruch der Großbank Colonial Bank bei.

Der Prozess ist ein Sieg für die Regierung von Präsident Barack Obama. Kritiker hatten ihm vorgeworfen, nach der Finanzkrise zu wenige Top-Manager gerichtlich zur Rechenschaft gezogen zu haben. Zu den Anklagepunkten gegen Farkas gehörte auch die Unterschlagung von Geldern aus einem Finanzierungsmechanismus, deren Großinvestoren die Deutsche Bank und das französische Institut BNP Paribas waren.

  • rtr
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4 Kommentare zu "30 Jahre Haft: US-Hypotheken-Manager muss hinter Gitter"

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  • Bin mal gespannt, wann einer der verantwortlichen Manager
    für die Schiebereien, Luftbuchungen und Kapitalvernichtung
    bei HRE, BayernLB, WestLB etc etc auch für 30 Jahre in den
    Knast geht. Fürchte aber , darauf können die Geschädigten besonders der Steuerzahler lange warten. Bei uns gilt: Der
    Vorstand übernimmt die Verantwortung für die Verluste und geht mit 500 TEUR
    im Jahr in Pension.

  • Seitdem Spielberg das Bundesverdienstkreuz bekommen hat, ist diese Auszeichnung gleich zusetzen mit einen Kronenkorken!

  • In Deutschland hätte er dafür das Bundesverdienstkreuz bekommen.

  • Er lebt einfach nur im falschen Land. In Deutschland wäre er bei so einer Leistung zum Top-Finanzberater der Kanzlerin geworden. Er hätte ihr ins Ohr geflüstert und sie hätte ihm eine Sause im Kanzerlinnen-Amt spendiert. Ihr Finanzjongleure der Welt! Kommt nach Deutschland. Hier ist das Justizparadies auf Erden.

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