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400 Stellen werden in Deutschland abgebaut SEB wirbt weiterhin um Sparkasse Stralsund

Die schwedische Bank SEB ist weiterhin an einer Übernahme der Sparkasse Stralsund interessiert. Trotz Personalabbau stehe die SEB AG weiterhin auf der Liste der Bieter für die dortige Sparkasse.

HB FRANKFURT/MAIN. Allerdings sei wegen der „unklaren Entscheidungslage“ derzeit keine genaue Prüfung eines Kaufs möglich, sagte der Vorstandschef der deutschen Tochter SEB AG, Thomas Altenhain, am Montag in Frankfurt. „Wir sind offen für Akquisitionen, wenn sie eine Größenordnung haben, die wir verdauen können.“ Die SEB hatte am vergangenen Freitag angekündigt, in diesem Jahr in Deutschland 400 von 3 815 Stellen abzubauen.

Ob Kündigungen geplant seien und in welchen Bereichen die Bank Stellen streichen will, bleibe das „Erfolgsgeheimnis“ der SEB, sagte Personalvorstand Renate Bloß-Barkowski. Dazu sollten flexible Instrumente wie Abfindungen oder Altersteilzeit eingesetzt werden. Die schwedische SEB hatte 2000 die einst gewerkschaftliche Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) mit damals 4 847 Beschäftigte übernommen. Seither seien Kredite, Kosten und Mitarbeiter abgebaut worden. „Die bisherigen Maßnahmen sind einfach noch nicht ausreichend“, meinte Altenhain.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die SEB AG dank eines höheren Provisionsüberschusses ein etwas besseres Nettoergebnis von 115 Mill. € (2002: 112 Mill.€) erfüllte damit jedoch nicht die Erwartungen der Konzernspitze. „Wir sind das Schlusslicht in der Gruppe“, räumte Altenhain ein. Er hoffe, dass die andauernden Stellenstreichungen Ende 2004 abgeschlossen seien. Allerdings sei es auch möglich, dass solche Prognosen nicht in Erfüllung gingen.

Anfang 2000 hatten die Schweden in Deutschland die BfG Bank übernommen und diese ein Jahr später in SEB umbenannt.

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