68 Milliarden Euro Frisches Geld für Finanzinvestoren

Im ersten Quartal 2011 sammelten Finanzinvestoren bei Anlegern mehr als 68 Milliarden Dollar ein. Das ist weit weniger als in den Boomjahren 2006 und 2007, aber mehr als in den letzten Monaten 2010.
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Frankfurt Den Finanzinvestoren fließt langsam wieder mehr frisches Geld zu. Im ersten Quartal sammelten sie bei Versicherungen, Pensionsfonds und anderen institutionellen Anlegern mehr als 68 Milliarden Dollar ein, wie der Brancheninformationsdienst Preqin am Freitag mitteilte. Das ist mehr als in den letzten drei Monaten 2010, aber weiter nur ein Bruchteil der Summen aus den Boomjahren 2006 und 2007. Am erfolgreichsten war die europäische Beteiligungsfirma BC Partners, die vier Milliarden Euro zugesagt bekam und in den nächsten Monaten weitere zwei Milliarden Euro haben möchte.

Den Preqin-Daten zufolge dauert das Einsammeln frischer Mittel derzeit 16 Monate - 2010 nahm dies im Schnitt noch mehr als 20 Monate in Anspruch. Geldgeber sind weiter zurückhaltend, was vergleichsweise riskante Private-Equity-Investitionen betrifft, da bei der Pleite eines Unternehmens in den Händen eines Firmenjägers ein Totalverlust droht. Die Gelder sind zudem über mehrere Jahre gebunden.

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