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Ackermann-Nachfolge Aktionärsschützer nennen Deutsche Bank „unprofessionell“

Aktionärsschützer haben die Vorgänge bei der Deutschen Bank scharf kritisiert. Der Wirbel um die Nachfolge von Vorstandschef Ackermann sei „unprofessionell“. Immerhin soll die Entscheidung noch in diesem Monat fallen.
Update: 13.07.2011 - 17:23 Uhr Kommentieren
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Clemens Börsig (l), und Vorstandschef Josef Ackermann: viel Theater. Quelle: dpa

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Clemens Börsig (l), und Vorstandschef Josef Ackermann: viel Theater.

(Foto: dpa)

Frankfurt Als unprofessionell und „schlechten Stil“ hat Aktionärsschützer Klaus Nieding das Gezerre um die Ackermann-Nachfolge bei der Deutschen Bank kritisiert. „Die Art und Weise, wie das Ganze auf dem öffentlichen Marktplatz ausgetragen wird, ist absolut unprofessionell“, sagte der Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Die öffentlichen Spekulationen schadeten allen Beteiligten.

„Es ist schlechter Stil und rechtlich problematisch, wenn Interna durchsickern“, sagte Nieding. Mitglieder der verschiedenen Gremien und des Aufsichtsrats seien zur Verschwiegenheit verpflichtet. Zahlreiche Medien berichteten in den vergangenen Tagen über eine Vorentscheidung für eine künftige Doppelspitze aus dem Investmentbanker Anshu Jain und Deutschland-Chef Jürgen Fitschen. Aufsichtsratschef Clemens Börsig soll dieses Modell favorisieren. Vorstandschef Josef Ackermann soll dagegen andere Personalvorstellungen haben.

Wie man eine Nachfolge schnell und professionell regele, habe die Schweizer Großbank UBS mit der Berufung von Ex-Bundesbankpräsident Axel Weber gezeigt, der 2013 die Nachfolge von Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger antreten soll, sagte Nieding. Weber galt als Favorit Ackermanns für den Topposten bei der Deutschen Bank.

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