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Immer mehr Banken reagieren auf die Kritik an der Nahrungsmittelpreis-Spekulation und ziehen sich aus dem Geschäft mit Agrarrohstoffen zurück. Anders die Allianz: Der Anbieter verteidigt sein Engagement.

Kommentare

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  • Protest gegen Nahrungsmittel-Spekulationen
    Spekulanten profitieren vom Handel mit Nahrungsmitteln, während die Zahl der Hungernden weltweit steigt! Die Initiative handle-fair.de protestiert dagegen!

  • @bernd

    Sie wollen es vielleicht nicht verstehen. Lesen Sie deisen Beitrag: http://www.bloomberg.com/news/2012-08-28/poor-in-india-starve-as-politicians-steal-14-5-billion-of-food.html

    Dann sehen Sie, dass die einfachen Erklärungsmuster vom bösen Agrarfonds nicht der Realität entsprechen. Dieser Markt braucht Transparenz und dass bieten Warenterminkontrakte. Am Beispiel Indien können Sie sehen was in einem intransparenten Markt passiert.

  • @ Ingo
    Menschen, wie DerBernd leben in ihrer eigenen Realität, die die Welt in "gut" und "böse" einteilt und die Fakten nur dann anerkennt, wenn sie dem eigenen Weltbild entsprechen. Letztlich ein Versäumnis eines Bildungssystems, dass selbständiges Denken mehr behindert als fördert.

  • Ich kann den von grünen Lobbyisten gesteuerten Unsinn über die bösen Agrarspekulanten nicht mehr hören. Heute veröffentlichte ein großes internationales Medienportal einen Bericht über die wahren Hintergründe des Hungers in Indien. Die Ursache ist demnach eine weit verbreitete Korruption führender Politiker die sich an hoch subventionierten Nahrungsmitteln bereichern. Die subventionierten Reis- und Weizenvorräte Indiens reichen aus, um eine Kette von 25 kg Säcken von der Erde bis zum Mond zu bilden. Anstatt die Hungernden damit zu versorgen betreiben gierige Politeliten einen profitablen Handel. Das ist die Wahrheit!!

  • @ Ingo
    Mensch Ingo - und warum glauben Sie, dass die Leute den vorhandenen Reis/Lebensmittel nicht kaufen können, um sich zu ernähren. Natürlich - weil Andere den Preis hoch halten. Und dazu dient unter anderem die Börse.

    Würde der Reis nur auf realen Märkten gehandelt, würden die großen Mengen die Preise drücken und die Menschen würden das Zeug kaufen können.

  • Ich sehe nicht, wo die Aussage von Ingo der ihrigen wiederspricht...

  • ...widerspricht...

  • Der Wirtschaftsethikprofessor hat nichts begriffen oder gibt Gefälligkeiten von sich.

    Spekulationen wirken auf Preise grundsätzlich wie Hebel. Wenn man die Tendenzen richtig einschätzt kann man also mit Spekulationen (virtuellem Eigentum) auf Lebensmittel an der Börse mehr verdienen als mit dem realen Besitz derselben. Negativ dabei ist, dass der Börsenhandel die realen Preise beeinflußt. Wenn der Spekulant schon längst 'raus ist' und andere Geschäfte macht, schlägt sich der reale Händler oder Erzeuger noch mit den Nachteilen und Auswirkungen der Börse auf den Preis herum. Verbraucher hungern.

    Der Kapitalismus ist ein Instrument der Marktwirtschaft nicht der Spekulationswirtschaft. Marktwirtschaft, 'die geheimnisvolle Hand', die A. Smith beschrieb funktioniert nur, wenn Preise sich in der Realität bilden - in echten Märkten. Wenn immer Waren und Werte an Börsen gehandelt werden werden reale Markverhältnisse verzerrt. Egal - ob bei Immobilien, reinen Finanzwerten oder bei Rohstoffen. Es entstehen immer (nochmal für die Schwachen: immer, wirklich immer) Blasen durch Überbewertung (man ist an der Börse eben weit weg von der Realität), die dann zusammenbrechen und die Verluste bei denen lassen, die das Spiel zu spät durchschauen (können) und das kann man weder als Wissenschaftler noch als 'gesunder Menschenverstand' ignorieren. Diese Erkenntnis ist doch so weit gesichert, das müßte man bereits in der siebten Klasse gelehren.

    Auch sollten wir lehren, dass solche 'Wirtschaftsethikprofessor' als Lobbyisten zu schmähen sind.

  • @ MaRu111
    Zur Faktenlage:
    Auch die Anlage von "Milliardensummen" beeinflussen Rohstoffpreise nicht - zumindest nicht nachhaltig.
    Zum einen kommt am Terminmarkt überhaupt kein Kapital zur Anlage, da Futures lediglich eine Vereinbarung zwischen den Kontraktpartnern darstellen, bei denen der eine dem anderen die Differenz zwischen vereinbartem und tatsächlichen Preis zum Kontraktende ausgleicht.
    Zum anderen steht jedem "Käufer" ein "Verkäufer" gegenüber, sowohl beim Erstkontrakt als auch beim Rollen der Kontrakte.

  • Sorry, aber das stimmt überhaupt nicht, was Sie schreiben. Natürlich beeinflussen große angelegte Geldsummen die Kurse. Auch bei Aktien stehen Käufern immer Verkäufern gegenüber, und trotzdem können Aktienkurse steigen.
    Wie Sie vielleicht wissen, wird ein Kurs durch Angebot und Nachfrage ermittelt. Je mehr Kapital angelegt wird, desto höher die Nachfrage, desto höher der Kurs. Simpel, aber so ist es...