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Allianz mit etwas weniger Gewinn im zweiten Quartal Dresdner Bank verliert bei Allianz Sorgenkind-Status

Der Allianz-Konzern hat im zweiten Quartal 2004 einen etwas geringeren Gewinn als im Auftaktquartal erzielt. Auch für den Rest des Jahres wird mit leicht sinkenden Erträgen gerechnet. Der langfristige Trend zu nachhaltig höheren Gewinnen bleibe aber intakt, teilte der Münchener Finanzkonzern mit. Positive Meldungen gibt es von der Allianz-Tochter Dresdner Bank, sie hat zum zweiten Mal in Folge einen Quartalsgewinn erwirtschaftet.
Foto: dpa

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HB MÜNCHEN. Von April bis Juni verbuchte die Allianz einen Gewinn von 614 Mill. € nach 675 Mill. € im Auftaktquartal. Befragte Analysten hatten im Schnitt 589 Mill. € erwartet. Firmenchef Michael Diekmann zeigte sich zufrieden mit der Ertragsentwicklung. Controlling-Vorstand Helmut Perlet sagte jedoch, wegen sinkender Veräußerungserlöse sei für den Konzern im weiteren Jahresverlauf von etwas geringeren Gewinnen auszugehen: „Wir haben das meiste, was geplant ist, unter Dach und Fach, so dass Sie damit also auch von etwas rückläufigen Quartalsüberschüssen für den weiteren Verlauf des Jahres ausgehen müssen.“ An seinen Prognosen für die einzelnen Sparten für 2004 hielt das Unternehmen fest. Analysten rechnen laut Reuters-Research mit einem Jahresgewinn von gut 2,1 Mrd. €. Die Allianz-Aktie legte stärker als der Gesamtmarkt zu.

Im ersten Halbjahr verbuchte die Allianz 1,289 Mrd. € Gewinn, die Verbesserung zum Vorjahr betrug mehr als eine Milliarde Euro. „Der Ergebnistrend ist absolut intakt. Die Qualität ist über alle Segmente gestiegen“, sagte Perlet. Größter Gewinnbringer blieb die Schaden-Unfall-Versicherung, die nach Steuern einen Überschuss von 1,8 Mrd. € verbuchte. In der Leben/Krankenversicherung ging der Ertrag zwischen April und Juni im Vergleich zum Auftaktquartal deutlich zurück. Insgesamt habe das Wachstum der Sparte hinter den Erwartungen gelegen. Mit Problemen im Lebensversicherungsgeschäft kämpft der Konzern derzeit in Italien, in Korea und in der Schweiz.

Die Dresdner Bank trug nach Steuern 231 Mill. € zum Gewinn bei. Davon entfielen 102 Mill. € auf das erste Quartal, in dem die Frankfurter Bank dem Münchener Konzern erstmals seit der Übernahme vor drei Jahren Geld einbrachte. Die Bank profitierte auch von einem Ertrag von 190 Mill. € aus dem Verkauf von Anteilen am dem spanischen TV-Sender Telecinco. Perlet ergänzte, möglicherweise könne die Prognose eines ausgeglichenen Ergebnisses vor Restrukturierungskosten für die Banksparte in diesem Jahr noch angehoben werden, jedoch solle erst das dritte Quartal abgewartet werden. Die Risikovorsorge der Dresdner für faule Kredite werde 2004 jedenfalls mehr oder weniger deutlich unter den geplanten 800 Mill. € bleiben.

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