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Allianz-Rivale Schweizer Versicherer Zurich will noch profitabler werden

Auf einem Investorentag verkündet Konzernchef Mario Greco neue Ziele für den Versicherer. Das soll sich auch für die Aktionäre des Konzerns bezahlt machen.
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Der Allianz-Rivale Zurich übertrifft die Erwartungen der Börse Quelle: dpa
Zurich

Der Versicherer aus der Schweiz will auch datengetriebene Analysen ausbauen.

(Foto: dpa)

Zürich Der Schweizer Allianz-Rivale Zurich hat an diesem Donnerstag seine Ziele für die kommenden drei Jahre präsentiert. Die Schweizer wollen dabei etwa noch stärker auf das datengetriebene Geschäft setzen und zugleich noch profitabler werden. Das soll sich auch für die Aktionäre bezahlt machen. 

An der Strategie des Konzerns soll aber nicht gerüttelt werden. Die letzten drei Jahre hätten bewiesen, dass die Strategie des Konzerns aufgeht, erklärte Zurich-Chef Mario Greco im Vorfeld des heutigen Investorentages. „Wir haben Zurich einfacher, agiler und effizienter gemacht“. 

Greco hatte dem Konzern einen dreijährigen Umbau verordnet. Nachdem Zurich die selbstgesteckten Ziele zuletzt allesamt erreicht oder übertroffen hatte, wird die Latte nun etwas höher gelegt. In den Jahren 2020 bis 2022 wird nach Steuern ein Betriebsgewinn von 14 Prozent des Kapitals angepeilt – mit steigender Tendenz. Bislang hatte der Konzern hier die 12-Prozent-Marke angepeilt. 

Zudem soll der Gewinn je Aktie in den kommenden drei Jahren organisch pro Jahr durchschnittlich um mindestens fünf Prozent wachsen. Gleichzeitig will der Konzern die Produktivität weiter steigern. Ein konkretes Ziel für Kosteneinsparungen gibt es dagegen anders als in den Vorjahren nicht.

Die Schweizer versprechen dabei „selektives Wachstum“ und wollen den Einsatz von datengetriebenen Analysen ausbauen, um ihrer Kundschaft maßgeschneiderte Angebote zu machen. 

An die Aktionäre sollen weiterhin rund 75 Prozent des Gewinns ausgeschüttet werden, wobei die zuletzt bezahlte Dividende - vergangenes Jahr 19 Franken je Aktie - als Untergrenze gilt. Im neuen dreijährigen Planungszeitraum sollen zudem in Summe mehr als 11,5 Milliarden Dollar freie Mittel erwirtschaftet werden. 

Die Ausschüttungen sollen aber nicht zulasten des Kapitalpolsters gehen. Hier peilt der Versicherer weiter den Bereich zwischen 100 und 120 Prozent des benötigten Kapitals an. 

Mit Agenturmaterial.

Mehr: Zurich will Thomas-Cook-Urlaubern maximal 110 Millionen Euro erstatten. Damit drohen Betroffene auf einem Großteil ihres Schadens sitzenzubleiben.

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