Allianz-Tochter Versicherer halten Pimco die Treue

Der Allianz-Tochter Pimco sind nach dem Weggang von Mitbegründer Bill Gross viele Mittel weggebrochen. Doch auf eine Branche kann die Investmentgesellschaft weiter zählen.
Der größte Nettozufluss für das Europa-Geschäft von Pimco stammt von Versicherungsunternehmen. Quelle: Reuters
Pimco

Der größte Nettozufluss für das Europa-Geschäft von Pimco stammt von Versicherungsunternehmen.

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MünchenDie Allianz-Tochter Pimco musste hohe Mittelabflüsse verkraften, als Bill Gross, der Mitbegründer des Unternehmens, von Bord ging. Doch renditehungrige Versicherungskonzerne halten Pimco die Treue.

„Im vergangenen Jahr stammten die größten Nettozuflüsse für unser Geschäft in Europa von Versicherungsunternehmen“, sagte Matthieu Louanges, Leiter des Pimco-Geschäfts in Europa, Nahost und Afrika. „Wir erwarten, dass die Vermögensverwaltung für Versicherer eine unserer größten Chancen in Europa bleibt.“

Pimco verwaltet mittlerweile für Versicherer weltweit ein Volumen von 31 Milliarden Euro.

Beim Wettbewerb um die Gelder der Versicherungsunternehmen muss sich Pimco mit den Tochtergesellschaften von BlackRock der Deutschen Bank messen. Da Versicherer größtenteils in festverzinsliche Produkte wie Staats- und Unternehmensanleihen investieren, belastet das Niedrigzinsumfeld derzeit ihre Erträge.

„Wir erwarten, dass das Geschäft weiter in diesem Tempo wächst“, sagte Louanges. „Das niedrige Zinsumfeld machen eine Diversifizierung der Anlageklassen im Portfolio eines Versicherers wichtiger denn je.“

Niedrige Zinsen sind große Herausforderung
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