Allianz und die Laboraffäre Betrug unter Freunden

2008 wurde die Allianz mutmaßlich Opfer eines Abrechnungsbetrugs durch Tausende Ärzte. Eigentlich eine Sache für den Beirat des Versicherers. Dieser erfuhr jedoch erst aus der Presse davon. Wie kann das sein?
Wie konnte der Betrug an 20 bestens vernetzten Ärztefunktionären und Gesundheitspolitikern vorbeigehen? Quelle: dpa
Allianz-Fahnen wehen in München

Wie konnte der Betrug an 20 bestens vernetzten Ärztefunktionären und Gesundheitspolitikern vorbeigehen?

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Zahlen waren ein Fall für den Ärztebeirat. Wilfried Johannßen kam gleich zur Sache, als er Mitte 2004 auf einer Tagung der Allianz in München das Wort ergriff. In der Privaten Krankenversorgung waren die Arztkosten um 5,8 Prozent gestiegen, in der Gesetzlichen Krankenversicherung aber nur um 2,3 Prozent. Medizinisch sei dies nicht zu erklären, sagte Johannßen, Vorstandsmitglied der Allianz Private Krankenversicherung. Die Allianz habe „Missbrauchspotenzial aufgrund fehlender Transparenz bei den Abrechnungen festgestellt“. Die Ärzte würden versuchen, Verdienstausfälle in der Gesetzlichen Krankenversicherung bei der Rechnungslegung für Privatpatienten zu kompensieren.

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