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Allianz und Provinzial Angst vor dem Ausverkauf

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Was Sparkassenversicherer bringen

Schon in der Vergangenheit haben sich einzelne Sparkassenversicherer mehrmals zu größeren Einheiten zusammengeschlossen. Ob dies nun auch bei der Provinzial gelingt? Beim rheinischen Sparkassenpräsidenten Michael Breuer läuft Ministerpräsidentin Kraft jedenfalls offene Türen ein. „Als Miteigentümer der Provinzial-Versicherung Rheinland sind wir offen für Überlegungen und Lösungen, die die Hebung von Synergien im Bereich der öffentlich-rechtlichen Versicherer betreffen“, hieß es beim Verband.

Bei der Konsolidierung ihrer Versicherer konnten die Sparkassen in den vergangenen Jahren keine weiteren Fortschritte verzeichnen. Während die genossenschaftliche Bankengruppe nur einen einzigen Versicherer hat, leistet sich die Sparkassen-Organisation elf verschiedene Erstversicherer. Deren Zahl könnte nun weiter schrumpfen – indirekt womöglich auch dank der Allianz. Denn durch deren Verkaufsangebot rücken die Sparkassenversicherer wieder enger zusammen und besinnen sich auf ihre Gemeinsamkeiten.

Die öffentlichen Versicherer arbeiteten zwar dezentral – also regional begrenzt – in ihrem jeweils eigenen Geschäftsgebiet, erklärte von der Sahl. Sie kompensierten die Nachteile der dezentralen Struktur jedoch teilweise über eine Bündelung ihrer Kräfte. Zum Beispiel, indem sie über ihre Gemeinschaftsunternehmen in der Kranken- oder Rechtsschutzversicherung kooperierten.

„Damit sind wir absolut wettbewerbsfähig – und das, ohne unser dezentrales Geschäftsmodell aufgeben zu müssen“, sagte Wolff von der Sahl. Darüber hinaus rangierten die fünf größten der elf Sparkassenversicherer sämtlich in den Top 20 des deutschen Versicherungsmarkts. „Durch die Konsolidierung innerhalb der Gruppe öffentlicher Versicherer konnten verstärkt Synergien gehoben werden, um langfristig höhere Erträge für unsere regionalen Eigentümer zu erzielen.“ Die Sparkassen zögen aus ihrer Doppelrolle als Eigentümer und Vertriebspartner kontinuierlich Erträge bei gleichzeitigen Provisionseinnahmen. 

 


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3 Kommentare zu "Allianz und Provinzial: Angst vor dem Ausverkauf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Zumindest versteht der gemeine Leser bei diesem regional westfälischem Engagement jetzt besser, warum Provinzial etwa 30% über durchschnittlichem Marktpreisniveau liegt.

    Dabei sind Gelder für einen, wie gestern beschrieben, höchst kapriziösen Vorstand oder zur zusätzlichen Altersabsicherung aller Agenturinhaber in Höhe eines 1/20 des jeweilig gesamten Agenturbestandes pro Kalenderjahr Zugehörigkeit noch das mindeste ...

    In diesem Sinne Ihnen allen noch einen weiteren schönen frühwinterlichen Adventszeitarbeitstag.
    _____________________________
    Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • 2. Seite, 2. Absatz:
    "Anteilseigner sind neben dem Kieler Verband die Sparkassenverbände Westfalen-Lippe, der Rheinische Sparkassen- und Giroverband sowie der Ostdeutsche Sparkassen- und Giroverband."
    Richtig ist, dass der Landschaftsverband Westfallen-Lippe und nicht der Rheinische Sparkassen- und Giroverband Anteilseigner der Provinzial NordWest ist.

  • Im Bild heißt es:
    "Der Vorstandschef des Sparkassenversicherers Provinzial Nordwest, Ulrich Rüther. Ein Unbekannter hat ihn am Mittwoch in Münster attackiert. Der Manager wurde in ein Krankenhaus gebracht. "

    Einige Zeilen weiter dagegen:
    "Provinzial-Chef täuscht Angriff vor
    Verletzungen mit einem Schraubenzieher hat sich der Manager selbst zugefügt."

    Es wäre toll, wenn die Redaktion anerkennen würde, dass der Provonzial-Chef kein Unbekannter ist ...

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