Allianz-Vorstand Birgit König „Wir wollen keinen Zwang“

Die Allianz will keine Tarife, bei denen Apps regelmäßig Gesundheitsdaten übermitteln. Die Chefin der Privaten Krankenversicherung erklärt die Gründe und spricht über Sportlertarife und eine neue Kooperation mit Payback.
„Fitnessarmband wird im Schnitt sechs Wochen getragen, Versicherung muss ein Lebengelten.“ Quelle: Pressebild
Birgit König

„Fitnessarmband wird im Schnitt sechs Wochen getragen, Versicherung muss ein Lebengelten.“

(Foto: Pressebild)

MünchenSie selbst ist sportlich, trägt eines der derzeit so angesagten Fitnessarmbänder, Wearables genannt. Doch wenn es um darauf basierende Versicherungstarife geht, ist Birgit König skeptisch. Die bei der Allianz krankenversicherten Kunden will die 51-Jährige trotzdem auf Trab bringen.

Frau König, Ihre Konkurrentin Generali will in diesem Jahr einen Gesundheits-Tarif mit App auf den Markt bringen. Die Ankündigung hatte für viel Aufregung gesorgt – wie sehen Sie das?
Im Kern geht es bei der Diskussion um Tarife, die auf sogenannten Wearables basieren, die Daten ans Smartphone liefern. Solche Tarife wollen wir nicht anbieten.

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