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Alternative Anlagen Pimco steigt ins Geschäft mit Katastrophenanleihen ein

Pimco will stärker in den Markt für alternative Anlagen vordringen. Nun steigt das Fondshaus in das Geschäft mit Katastrophen-Anleihen ein.
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Die Zeichner solcher Papiere übernehmen von Versicherern das Risiko, dass zwei oder mehr Naturkatastrophen oder andere Großschäden gleichzeitig über sie hereinbrechen. Quelle: dpa
„Insurance-linked Securities“

Die Zeichner solcher Papiere übernehmen von Versicherern das Risiko, dass zwei oder mehr Naturkatastrophen oder andere Großschäden gleichzeitig über sie hereinbrechen.

(Foto: dpa)

MünchenDer US-Vermögensverwalter Pimco steigt zusammen mit seinem Eigentümer Allianz ins lukrative Geschäft mit Katastrophen-Anleihen und anderen verbrieften Versicherungsprodukten (ILS) ein. Das auf festverzinsliche Wertpapiere spezialisierte Fondshaus will damit stärker in den Markt für alternative Anlagen vordringen, wie Pimco am Donnerstag im kalifornischen Newport Beach mitteilte.

Profi-Investoren schätzen „Insurance-linked Securities“ (ILS), weil sie nicht von den Marktzinsen abhängen und mit anderen Anlageklassen schwanken - und zugleich in der Regel attraktive Renditen abwerfen.

Die Zeichner solcher Papiere übernehmen von Versicherern das Risiko, dass zwei oder mehr Naturkatastrophen oder andere, genau definierte Großschäden gleichzeitig über sie hereinbrechen. Bleiben solche Ereignisse aus, bekommen die ILS-Investoren attraktive Zinsen.

ILS haben sich damit zur einer Konkurrenz zu den traditionellen Rückversicherungspolicen entwickelt. Diese hat trotz einer Häufung von Erdbeben und Wirbelstürmen verhindert, dass die Preise für Rückversicherungsschutz in den vergangenen Jahren gestiegen sind.

Die eigene Rückversicherungs-Tochter der Allianz, Allianz Re, erhofft sich vom Engagement von Pimco die Chance, künftig mehr Risiken zeichnen und diese an die Investoren weiterreichen zu können. Aufbauen soll das Geschäft bei Pimco Rick Pagnani, der zuletzt die ILS-Sparte von Everest Re führte.

  • rtr
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