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Analysten erwarten deutlichen Gewinnanstieg Der Allianz-Konzern erntet erste Früchte seiner Sanierung

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Analysten erwarten für 2005 einen weiteren Anstieg der Erträge, manche sogar nahezu eine Verdoppelung des Gewinns. Konrad Becker von Merck Finck beispielsweise rechnet mit 3,65 Mrd. Euro, die Analysten von Merrill Lynch sogar mit über vier Mrd. Euro. „Wir erwarten für 2005 und 2006 weiter steigende Ergebnisse“, schreiben auch die Experten von ING-BHF. Sie hoffen, dass dann auch die Allianz-Aktie, die 2004 enttäuscht hat, nachhaltig nach oben geht.

Für 2004 wollte Controlling-Vorstand Helmut Perlet bisher keine Gewinnprognose gegeben. Nach den ersten neun Monaten standen bereits über 1,8 Mrd. Euro zu Buche; 2003 hatte die Allianz einen Milliardenverlust verbucht. Detaillierte Zahlen über das abgelaufene Geschäftsjahr will der Konzern nach derzeitigem Stand erst Mitte März veröffentlichen. Analysten rechen mit über zwei Mrd. Euro Gewinn.

Insbesondere die Dresdner Bank, lange das Sorgenkind im Konzern, erholte sich zuletzt. 2005 sollen jetzt die Kapitalkosten verdient werden. Ob das Frankfurter Institut, das seit 2001 zur Allianz gehört, das schaffen wird, gilt in Expertenkreisen aber als fraglich. Denn für 2005 wird nicht mit einem deutlichen Anziehen der Bankenkonjunktur gerechnet. Auch auf einen Börsenboom deutet nichts hin. Problemkredite, die in einer eigenen Einheit mit dem Namen IRU gebündelt sind, baut die Dresdner Bank ab: Über den Verkauf eines Kreditportfolios von bis zu zwei Mrd. Euro wird derzeit verhandelt.

Nicht so positiv dürfte die weitere Entwicklung im Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland sein. Ab 2005 werden Lebensversicherungen in Deutschland erstmals besteuert. Nach einem Boom zum Jahresende, der offenbar selbst die positiven Erwartungen der Allianz übertroffen hat, hat die traditionelle Lebenspolice nun deutlich an Attraktivität eingebüßt. Die Branche und die Allianz arbeiten nun an neuen Produkten.

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