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Angaben aus Branchenkreisen WestLB bei Tui-Verkauf offenbar noch am Anfang

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Am Montag kam Tui mit einem Plus von mehr als drei Prozent auf 15,54 € diesem Ziel erneut ein Stück näher. Für ungewollten Kursauftrieb sorgt Aktienhändlern zufolge auch, dass so genannte Hedge Fonds, die mit dem Verkauf von geliehenen Aktien auf sinkende Tui-Kurse spekuliert haben, diese jetzt zurückerwerben müssen, um ihre Verluste zu begrenzen. .

Unter den Branchenanalysten wird erwartet, dass vor der Entscheidung der Deutsche Börse AG über den Dax-Verbleib von Tui am 3. September kaum mit konkreten Verkaufsverhandlungen seitens der WestLB zu rechnen sei. Bei einem Abstieg in dem Mittelwerteindex M-Dax drohen Kursverluste, was einem baldigen Verkauf entgegen stehen dürfte. Die WestLB hat bereits mehrfach bekundet, sie wolle mindestens 16,50 € für ihre 31,3 % an Tui (rund 55 Mill. Aktien) erlösen, jenen Wert auf den die Bank die Aktie Ende 2003 abgeschrieben hatte.

Ebenso gehen Experten davon aus, dass das Interesse an dem Tui-Anteil angesichts der unsicheren Kursentwicklung noch sehr überschaubar ist und die WestLB eher noch auf weitere Investoren hofft. Vorigen Freitag hatte die Bank erklärt, sie wolle ihr Paket „möglichst vollständig“ an einen Investor oder ein Konsortium veräußern. Damit hielt sich die Bank mehrere Möglichkeiten offen.

Branchenexperten werteten dies auch als Hinweis an potenzielle Interessenten, dass ein Verkauf des Tui-Pakets auch ohne ein Abfindungsangebot an alle übrigen Tui-Aktionäre gelingen könnte. Dies ist in Deutschland gesetzlich ab einem Anteilsbesitz von 30 % vorgeschrieben. Nach Angaben aus WestLB-nahen Kreisen bietet die Bank ihr Tui-Paket zwar als Ganzes mit entsprechendem Paketaufschlag an, ist aber bereit, knapp unter 30 % zu veräußern oder den Anteil an gemeinsam agierende Investoren aufzuteilen, sofern diese dies wollten.

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