Anhaltendes Zinstief Allianz investiert mehr in Immobilien und Aktien

„Wir gehen verstärkt in reale Werte“: Der Allianz-Chef kündigt den Ausbau des Immobiliengeschäfts an. Die Versicherung ist einer der größten Kapitalanleger der Welt und verfügt über Hunderte Milliarden Euro Kundengelder.
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Die Allianz – hier eine Niederlassung in Frankfurt – steckt das Geld ihrer Kunden zunehmend in Immobilienkomplexe. Quelle: dpa

Die Allianz – hier eine Niederlassung in Frankfurt – steckt das Geld ihrer Kunden zunehmend in Immobilienkomplexe.

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MünchenDie Allianz steckt ihr Geld angesichts des anhaltenden Zinstiefs zunehmend in große Immobilienkomplexe und Aktien. „Wir gehen verstärkt in reale Werte“, sagte Allianz-Chef Michael Diekmann dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montagausgabe).

Ihren Immobilienanteil baut die Allianz derzeit stark aus und setzt dabei unter anderem auf große Bürogebäude oder Einkaufszentren in Metropolen wie New York, Paris oder Amsterdam. In Deutschland gehört bereits das Einkaufscenter Europa Passage in Hamburg oder das Bürohaus „mainBuildung“ in Frankfurt am Main zur Allianz. Ziel der Allianz ist es nach eigenen Angaben, ihr Immobilienvolumen von rund 22 Milliarden auf 30 Milliarden Euro zu steigern.

Die Allianz ist einer der größten Kapitalanleger der Welt und muss Hunderte Milliarden Euro Kundengelder sicher und profitabel zugleich anlegen. Wie alle Versicherungen leidet sie vor allem in der Lebensversicherung unter den historisch niedrigen Zinsen, weil die früher zugesagten Renditen immer schwerer erreicht werden können.

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1 Kommentar zu "Anhaltendes Zinstief: Allianz investiert mehr in Immobilien und Aktien"

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  • "„Wir gehen verstärkt in reale Werte“: Der Allianz-Chef kündigt den Ausbau des Immobiliengeschäfts an. Die Versicherung ist einer der größten Kapitalanleger der Welt und verfügt über Hunderte Milliarden Euro Kundengelder."

    Wie passt denn diese Meldung zu dem Vorstoß der Bundesregierung den Versicherten den Anteil an den Bewertungsreserven gänzlich zu streichen?

    Ich fürchte, dass die BaFin einmal mehr schläft oder aktiv gegen die Verbraucher arbeitet. Es wird dringend Zeit die BaFin dem Bundesfinanzministerium wegzunehmen, die Finanzaufsicht der Bundesbank zu übertragen und den Rest dem Verbraucherschutzministerium zu unterstellen.

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