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Anleihen als Boni Credit Suisse lagert Risiken an Mitarbeiter aus

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Risiken und Chancen für die Mitarbeiter

Auch 2008 hatte der Konkurrent der Deutschen Bank Boni in Form von damals als wertlos geltenden Wertpapieren ausbezahlt und damit einen Teil der Risiken aus der Bilanz gebracht. Da sich diese Papiere in der Folge deutlich erholten, ergab sich auch für die Angestellten ein großer Gewinn.

Nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg stieg der Wert der Papiere von 2009 bis Ende November 2011 im Durchschnitt um 75 Prozent. Dieser Weg berge Risiken, räumt die Unternehmensführung ein. „Wir gehen aber davon aus, dass die Papiere voll bedient werden und auch Zinsen gezahlt werden können“, schrieb Dougan an die Bankmitarbeiter.

Die Credit Suisse sichere zudem die ersten 500 Millionen Dollar Verlust des Portfolios ab. Über die absolute Höhe der an die Mitarbeiter verlagerten Risiken sowie die Aufteilung der für 2011 gezahlten Boni in Aktien und Baranteil wurden keine Angaben gemacht.

Hintergrund ist die Vorschrift der Schweizer Regierung für die Großbanken - die UBS und die Credit Suisse -, bis 2019 eine Eigenkapitalquote von 19 Prozent zu erreichen. Das neue Vergütungssystem soll anscheinend auch dazu beitragen, diese Eigenkapitalquote zu erreichen.

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  • dpa
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