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Arag-Werbung Ein Kampftanz sorgt für Aufregung

Die Arag spielt in einem Werbespot ironisch mit dem traditionellen Haka-Tanz aus Neuseeland – und erregt damit im Netz die Gemüter. Einige Nutzer sprechen von Kulturraub. Doch der Versicherer verteidigt seinen Werbeclip.
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„Respektloser Kulturraub“ oder witzige Werbeidee?
Screenshot des Arag-Videos

„Respektloser Kulturraub“ oder witzige Werbeidee?

Frankfurt Er gehört zu Neuseeland wie der Kiwi: der Haka-Tanz, ein ritueller Tanz der Ureinwohner Maori. Vor jedem wichtigen Spiel tanzt das Rugby-Nationalteam der Neuseeländer, der All Blacks, den traditionellen Kampftanz, um den Gegner einzuschüchtern. In einem neuen Werbespot greift nun auch der deutsche Versicherer Arag Elemente des sogenannten Haka spielerisch auf – und sorgt mit dem Kampftanz im Netz für einen Streit der unfreiwilligen Art.

Bei einigen Nutzern auf Facebook, Twitter & Co. kommt der Spot gar nicht gut an. Er sei „angewidert“, beschwerte sich ein Neuseeländer im Netz. „Von respektlosen Kulturraub“, spricht ein anderer Nutzer. Es gibt jedoch auch andere Stimmen, die die Aufregung nicht ganz nachvollziehen können. „Umgekehrt (deutscher Volkstanz) würde es keine Sau aufregen“, gibt Lancea Berlin auf Twitter zu Bedenken.

Ein Kampftanz sorgt für Aufregung. „Wir sind mit Bedacht an das Thema herangegangen“, betonte ein Arag-Sprecher am Mittwoch. „Wir haben sogar einen Haka-Trainer mit ins Boot geholt.“

Mit der Kampagne will Arag eigentlich seine neue Markenbotschaft „Auf ins Leben“ bei der Zielgruppe der 20- bis 39-Jährigen stärker verankern und sich als „Lebensbegleiter und Mutmacher“ für sämtliche Lebenssituationen inszenieren, wie das Unternehmen vor wenigen Tagen noch stolz verkündete.

Dafür engagierten die Düsseldorfer im vergangenen November die Hamburger Fluent als neue Leadagentur. Die Markenkampagne ist die erste Arbeit der Hamburger Kreativ- und Mediaspezialisten für den neuen Kunden.

In dem Kinospot, der den Mittelpunkt der Kampagne bildet, sind zahlreiche Menschen auf den Straßen einer Großstadt zu sehen, die alle im Begriff sind, etwas Neues zu beginnen – einen neuen Job, den Führerschein, eine Firmengründung, das erste Kind oder eine Weltreise. Alle Protagonisten schreien dabei ihr Vorhaben laut in die Welt – und erhalten von den anderen Menschen lauthals Zustimmung.

Finance Briefing
Eher ein Shit-Stürmchen als ein Shitstorm
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