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Auf der Suche Umweltbank lädt ein zu Beteiligungen

Mit der Finanzierung von Projekten rund um Wind und Wasser, Biomasse, Biogas und ökologisches Bauen ist die Umweltbank im ersten Halbjahr rasant gewachsen. Nun sucht das Institut nach strategischen Investoren. Vorstandschef Horst P. Popp kann sich dabei auch eine Mehrheitsübernahme der Bank vorstellen.
Die Umweltbank sucht derzeit Partner aus dem In-und Ausland. Foto: dpa Quelle: dpa

Die Umweltbank sucht derzeit Partner aus dem In-und Ausland. Foto: dpa

(Foto: dpa)

FRANKFURT. Die Umweltbank mit Sitz in Nürnberg sucht nach strategischen Investoren, um das hohe Wachstumstempo zu halten. Vorstandsvorsitzender Horst P. Popp sagte am Dienstag dem Handelsblatt, er könne sich Minderheitsbeteiligungen oder sogar eine Mehrheitsübernahme seines Instituts vorstellen. "Wir suchen Partner aus dem In- und Ausland, die via Kapitalerhöhung einsteigen könnten, um unsere Expansion auch europaweit voranzutreiben", so Popp. Er halte zusammen mit seiner Frau 15 Prozent der Aktien, der Rest entfalle auf Streubesitz. Um das Marktpotenzial ausschöpfen zu können, benötige man zusätzliches Kapital.

Zinsgünstige Kredite aus eigenen Angeboten und Programmen der KfW-Bankengruppe seien für das Wachstum von 26,6 Prozent bei der Kreditinanspruchnahme verantwortlich, teilte die Umweltbank mit. Insgesamt seien im ersten Halbjahr von der Bank rund 1 200 neue Umweltprojekte aus den Themenbereichen Wind, Wasser, Biomasse, Biogas sowie ökologische Landwirtschaft, Solarenergie und ökologisches Bauen finanziert worden. Erstmals sei auch Mezzaninekapital für die Realisierung eines europäischen Windkraftportfolios ausgereicht worden, das in Genussrechte für Kunden umgewandelt werden soll. Mezzanine steht als Mischform zwischen dem Eigen- und Fremdkapital.

Bei den auf 667,1 Mill. Euro angewachsenen Einlagen sei das für Bestandskunden und Neukunden gleichermaßen "attraktiv verzinste" Tagesgeldkonto mit knapp 60 Prozent führend. Den prozentual stärksten Einlagenzuwachs habe allerdings das gebührenfreie Mietkautionskonto verzeichnet, das aktuell mit 3,20 Prozent pro Jahr verzinst wird und das nach Angaben der Bank damit zu den Spitzenreitern in Deutschland gehöre.

Ein steigender Zins- und Provisionsüberschuss, moderat wachsende Verwaltungsaufwendungen und sinkende Steuern ergaben einen um 34,7 Prozent höheren Gewinn von 2,7 Mill. Euro. Der Sondereffekt aus dem Verkauf der Schmack Biogas-Aktien im Vorjahr sei herausgerechnet worden. Die Kernkapitalquote betrage 9,65 Prozent.

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