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Aufsichtsrat Deutsche-Börse-Chefaufseher Faber legt Amt ein Jahr früher nieder

Im Jahr 2020 will Joachim Faber sein Amt zur Hauptversammlung niederlegen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, es gibt aber mehrere Kandidaten.
Update: 29.04.2019 - 17:23 Uhr Kommentieren
Faber teilte den Zeitpunkt seiner Amtsniederlegung am heutigen Montag mit. Quelle: Reuters
Joachim Faber

Faber teilte den Zeitpunkt seiner Amtsniederlegung am heutigen Montag mit.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Gut eine Woche vor der Hauptversammlung der Deutschen Börse schafft Aufsichtsratschef Joachim Faber Klarheit – zumindest ein bisschen. Der 68-Jährige werde sein Amt beim nächsten Aktionärstreffen im Frühjahr 2020 niederlegen und aus dem Gremium ausscheiden, teilte die Deutsche Börse am Montag mit.

Wer Fabers Nachfolge antritt, ist allerdings weiter unklar. Viele gehen davon aus, dass IBM-Manager Martin Jetter das Rennen machen wird. Doch eine Entscheidung ist Finanzkreisen zufolge noch nicht gefallen. Chancen eingeräumt werden auch dem Kapitalmarktexperten Charles Stonehill sowie KfW-Vorstand Joachim Nagel.

Der Ex-Allianz-Vorstand Faber sitzt seit 2009 im Aufsichtsrat der Börse, seit 2012 hat er den Vorsitz inne. 2017 geriet er wegen der geplatzten Fusion mit der Londoner Börse und eines Ermittlungsverfahrens gegen Ex-Chef Carsten Kengeter unter Druck. Die Kritik hat Faber, der stets ruhig und freundlich auftritt, zugesetzt.

Er kündigte schon 2018 an, bereits vor dem Ende seiner Amtszeit als Aufsichtsratschef 2021 abtreten zu wollen. In Gesprächen mit Investoren sagte Faber zuletzt, er sei heilfroh, dass sich die Deutsche Börse unter dem neuen Vorstandschef Theodor Weimer gut entwickle und nicht mehr jede Woche für negative Schlagzeilen sorge. In so einem Umfeld fällt es wohl auch dem Chefkontrolleur leichter abzutreten.

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