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Ausgabe von neuen Aktien Unicredito-Aktionäre stimmen HVB-Übernahme zu

Die Aktionäre der italienischen Großbank Unicredito haben den Weg für die milliardenschwere Übernahme der Münchener Hypovereinsbank freigemacht. Die Fusion sei „eine Operation, die fundamental für unsere Zukunft ist“, sagte Unicredito-Chef Alessandro Profumo.

HB GENUA. Die Unicredito-Eigner stimmten am Freitag in Genua einer Kapitalerhöhung mit der Ausgabe von bis zu 4,7 Mrd. neuen Aktien für den Vollzug der Übernahme zu. Unicredito will die Münchener Großbank per Aktientausch übernehmen und fünf eigene Aktien für jedes HVB-Papier bieten. Die Übernahme der deutschen Nummer zwei ist mit einem Gesamtvolumen von etwa 20 Mrd. € die größte grenzüberschreitende Bankenfusion in Europa. Auf der Hauptversammlung von Unicredito stellte Bank-Chef Alessandro Profumo höhere Barangebote für die Minderheitseigner von zwei HVB-Töchtern in Aussicht.

Neben den Kapitalschritten billigten die Unicredito-Eigner auch eine Vergrößerung des Verwaltungsrats der Großbank auf 24 von bislang 20 Mitgliedern, um Platz für HVB-Vertreter zu schaffen. Dem Board - einer Mischung aus Vorstand und Aufsichtsrat deutscher Prägung - soll der bisherige HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl vorstehen.

Das Umtauschangebot für die HVB-Aktionäre soll am 23. August beginnen. Seit Bekanntgabe der Fusion im Juni sind die Kurse von HVB und Unicredito an der Börse praktisch im Umtauschverhältnis von fünf zu eins aneinandergekoppelt, was die Akzeptanz der Fusion im Markt zeigt. Am Freitagnachmittag lag die HVB-Aktie mit 21,80 € unveränmdert zum Vortagesschluss, Unicredito notierte mit 4,38 € ebenfalls nahezu unverändert.

Größter Aktionär der HVB ist mit gut 18 % der Anteile der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück, der den Zusammenschluss indirekt befürwortet. Unicredito wird von Sparkassen-Stiftungen kontrolliert, die rund ein Viertel der Anteile halten. Der Finanzkonzern Allianz ist über seine italienische Tochter RAS mit knapp fünf Prozent beteiligt.

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