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Bad Bank Der Bund nimmt für die FMS zusätzlich bis zu 30 Milliarden Euro auf

Die Refinanzierung der Bad Bank FMS geht mit großen Schritten voran. Die Finanzagentur will bis zum Jahresende rund 170 Milliarden Euro einnehmen.
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Die FMS wurde vom Bund gegründet und soll die Schrottpapiere der HRE abtragen. Quelle: dpa
FMS – Wertmanagement

Die FMS wurde vom Bund gegründet und soll die Schrottpapiere der HRE abtragen.

(Foto: dpa)

BerlinDer Bund wird wegen Altlasten aus der Finanzkrise bis zu 30 Milliarden Euro mehr Geld bei Investoren einsammeln. „Der Bund wird ein zusätzliches Volumen an Bundeswertpapieren begeben“, sagte der Geschäftsführer der Finanzagentur, Tammo Diemer, in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Erlös werde der FMS Wertmanagement – der Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) – für deren langfristige Refinanzierung zur Verfügung stehen. „In den kommenden Jahren könnte dadurch das Volumen ausstehender Bundeswertpapiere um bis zu 30 Milliarden Euro gesteigert werden“, so Diemer, dessen Finanzagentur sich um das Schuldenmanagement des Bundes kümmert.

Im zu Ende gehenden Jahr will die Finanzagentur rund 170 Milliarden Euro mit Emissionen einnehmen, um die Altschulden des Bundes zu refinanzieren. „Das Angebot wird etwas steigen“, sagte Diemer mit Blick auf das kommende Jahr und die Garantien des Bundes für die Verbindlichkeiten der FMS Wertmanagement.

Diese wurde 2010 als bundeseigene Abwicklungsanstalt gegründet und hatte zur Jahresmitte 2018 ein Portfolio im Nominalwert von knapp 72 Milliarden Euro. Die „Bad Bank“ soll den Berg an Schrottpapieren der HRE abtragen und den Schaden für den Steuerzahler möglichst klein halten. Die gesunden Teile der HRE überlebten in der neu gegründeten Pfandbriefbank pbb, die als kleineres Institut an die Börse zurückgekehrt ist.

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