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Bafin Zinszusatzreserve sinkt in diesem Jahr um zwei Drittel

Für deutsche Lebensversicherer gibt es eine Neuregelung der Zinszusatzreserve. Davon profitieren nicht nur die Versicherer, sondern auch Kunden.
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auiDie Versicherer müssen geringere Rücklagen für die Dauerniedrigzinsphase bilden. Quelle: dpa
Bafin

auiDie Versicherer müssen geringere Rücklagen für die Dauerniedrigzinsphase bilden.

(Foto: dpa)

München Die deutschen Lebensversicherer müssen nach Schätzungen der Finanzaufsicht Bafin in diesem Jahr voraussichtlich zwei Drittel weniger für die Folgen der Dauer-Niedrigzinsen zurücklegen als 2017. Das sei das Ergebnis der Neuregelung der Berechnungsmethode für die Zinszusatzreserve (ZZR), hieß es im neuen „BaFin-Journal“, das am Freitag veröffentlicht wurde.

Hätte die alte Regelung weiter gegolten, wären auf die Versicherer in diesem Jahr laut Bafin insgesamt 20 Milliarden Euro an Belastungen durch die ZZR zugekommen. „Die Rekalibrierung verhindert einen unangemessen schnellen Aufbau der Zinszusatzreserve, der die Unternehmen möglicherweise überfordert hätte und damit auch schlecht für die Kunden dieser Unternehmen gewesen wäre“, sagte der für die Versicherungsaufsicht zuständige Bafin-Exekutivdirektor Frank Grund.

Finance Briefing
  • rtr
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1 Kommentar zu "Bafin: Zinszusatzreserve sinkt in diesem Jahr um zwei Drittel"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Überschrift des Artikle ist leider sehr irreleitend. Die Zinszusatzreserve sinkt nicht, sondern steigt nur geringer als im Vorjahr. Die Zuführung zur Zinszusatzreserve betrug in 2017 15 Mrd Euro, in 2018 wird sie noch 5 Mrd Euro betragen.
    Da sich wohl die wenigsten Leser des Handesblattes die Mühe machen werden, bei der BaFin nachzuschauen, muss man leider davon ausgehen, dass beim Leser der Eindruck vorherrscht, dass Geld aus der Zinszusatzreserve frei wird und damit die Überschüsse steigen. Dies ist aber nicht der Fall! Eine Korrektur der Überschrift mindestens in der Online-Ausgabe wäre wünschenswert.

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