Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Banco Popular Spanische Bank plant Milliarden-Verkäufe

Die spanische Banco Popular will ihr Kapitalpolster verbessern. Deshalb plant das Geldhaus für dieses Jahr milliardenschwere Verkäufe. Gut für das Institut: Der Immobilienmarkt des Landes erholt sich gerade wieder.
Von den börsennotierten Banken in Spanien ist Banco Popular am stärksten im Immobilienbereich engagiert. Quelle: Reuters
Banco Popular in Madrid

Von den börsennotierten Banken in Spanien ist Banco Popular am stärksten im Immobilienbereich engagiert.

(Foto: Reuters)

Madrid Das spanische Geldhaus Banco Popular erwägt nach Reuters-Informationen für dieses Jahr den milliardenschweren Verkauf von Liegenschaften und Immobilienkrediten. Das nach Marktkapitalisierung siebtgrößte Finanzinstitut Spaniens wolle mit dem Schritt seine Kapitalpolster verbessern, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Mittwoch.

Insgesamt wolle sich die Bank von Gebäuden, Problemkrediten und Liegenschaften im Wert von bis zu acht Milliarden Euro trennen. Laut den Zeitungen „El Pais“ und „Expansion“ will Banco Popular sein Immobilienvermögen um rund 30 Prozent reduzieren. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Von den börsennotierten Banken in Spanien ist Banco Popular am stärksten im Immobilienbereich engagiert. 2008 hatte eine Krise an den Immobilienmärkten die Preise auf Talfahrt geschickt und dadurch eine Reihe von Banken in die Bredouille gebracht. Die Geldhäuser mussten von der Regierung in Madrid mit Staatsgeldern gerettet werden. Derzeit erholt sich der Immobilienmarkt wieder und Preise in großen Städten wie Madrid und Barcelona ziehen an.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite