Bank of America Die Zeiten hoher Renditen sind vorbei

Bei den Banken setzt sich immer mehr die Bescheidenheit durch – zumindest im Hinblick auf die Renditeziele. Im Gespräch mit dem Handelsblatt verabschiedet sich die Bank of America von 25-Prozent-Raten.
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Christian Meissner. Leiter Global Corporate und Investment Banking Merill Lynch. Quelle: Falk Heller/ argum für Handelsblatt

Christian Meissner. Leiter Global Corporate und Investment Banking Merill Lynch.

(Foto: Falk Heller/ argum für Handelsblatt)

FrankfurtDie Renditeziele der Banken haben sich nachhaltig verändert. 25 Prozent Gewinn vor Steuern und mehr, wie sie der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, lange propagiert hat, wird es nach Ansicht von Christian Meissner nicht mehr geben. Der Chef des Unternehmensfinanzierungsgeschäft und des Investment-Banking der Bank of America Merrill Lynch rechnet im Gespräch mit dem Handelsblatt nur noch mit zehn bis 15 Prozent. "Es wird aber bestimmt Jahre und Zweige in der Bankenbranche geben, wo man schon mit acht bis zehn Prozent zufrieden sein muss", sagte er.

Aus der Sicht des Österreichers lohnt sich der Wertpapierhandel auch heute noch, obwohl die schärfere Regulierung das erschwert. Insgesamt richten sich die Geldhäuser stärker in Richtung Schwellenländer aus, auch wenn Europa weiterhin für "etwa ein Drittel des weltweiten Gebührenvolumens im Investment-Banking trotz aller Krisen steht". Langfristig sieht Meissner die Gefahr, dass durch die härtere Regulierung Geschäft in Richtung Asien abwandert. Kurzfristig sei das nicht machbar.

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