Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Banken Bankenabwicklungsfonds der Euro-Zone inzwischen halb voll

Der Bankenabwicklungsfonds der Euro-Zone soll beim Zusammenbruch von Finanzinstituten einspringen. Inzwischen hat er rund 33 Milliarden Euro eingesammelt.
Kommentieren
Bis Ende 2023 soll der Bankenabwicklungsfonds ein Volumen von rund 60 Milliarden Euro erreichen. Quelle: dpa
Skyline von Frankfurt

Bis Ende 2023 soll der Bankenabwicklungsfonds ein Volumen von rund 60 Milliarden Euro erreichen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Bankenabwickler in der Euro-Zone kommen beim Auffüllen ihres Geldtopfs voran, der beim Zusammenbruch von Finanzinstituten zum Einsatz kommen soll. Der sogenannte Single Resolution Fonds (SRF) habe mittlerweile rund 33 Milliarden Euro eingesammelt, teilte die europäische Behörde zur Abwicklung maroder Banken, das Single Resolution Board (SRB), am Mittwoch mit.

„Der Fonds wird stetig aufgebaut und wir sind etwa bei der Hälfte des Weges,“ sagte Behördenchefin Elke König. Der SRF soll bei Bankenpleiten einspringen und die Abwicklung finanzieren und wird aus Abgaben der Geldhäuser gespeist. Bis Ende 2023 soll er ein Volumen von rund 60 Milliarden Euro erreichen.

Für das Jahr 2019 erhielt der Fonds den Angaben zufolge 7,8 Milliarden Euro von annähernd 3200 Geldhäusern. Mit dem Aufbau der Abwicklungsbehörde hatten die Länder im Euroraum Lehren aus der Finanzkrise gezogen, als Bankenpleiten grenzüberschreitend Schäden verursachten und Milliarden an Steuergeldern aufgewendet mussten. Sie zählt neben der EZB-Bankenaufsicht, die seit Herbst 2014 die großen Institute der Euro-Zone überwacht, zu den Säulen der Bankenunion in Europa.

Mehr: Die US-Banken eilen der europäischen Konkurrenz davon. Was Europa fehlt, ist eine echte Bankenunion – doch davor scheut die Politik zurück.

Finance Briefing
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Banken: Bankenabwicklungsfonds der Euro-Zone inzwischen halb voll"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote