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Banken DZ Bank erhöht Jahresprognose trotz höherer Risikovorsorge

Die DZ Bank hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr fast um die Hälfte gesteigert. Die Bank profitierte von einer Reihe positiver Sondereffekte.
Update: 29.08.2019 - 11:54 Uhr Kommentieren
DZ Bank erhöht Jahresprognose trotz höherer Risikovorsorge Quelle: dpa
DZ Bank

Belastend wirkte sich im Halbjahr eine Risikovorsorge von 105 Millionen Euro aus.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr plant die DZ Bank für die zweite Jahreshälfte 2019 vorsichtiger. „In Anbetracht eines zunehmend fordernden wirtschaftlichen und politischen Umfeldes gehen wir von nur moderaten weiteren Ergebniszuwächsen im zweiten Halbjahr aus“, erklärte der Co-Chef des genossenschaftlichen Spitzeninstituts, Cornelius Riese, diesen Donnerstag in Frankfurt.

„Wir streben ein Ergebnis an, das sich im mittleren bis oberen Bereich der nachhaltigen Ergebnisspanne von 1,5 bis 2 Milliarden Euro bewegt.“ Gemeint ist damit der Vorsteuergewinn.

In den ersten sechs Monaten 2019 verdiente die DZ Bank sowohl vor Steuern als auch nach Steuern fast 42 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Vorsteuergewinn kletterte auf gut 1,46 (Vorjahreszeitraum: 1,03) Milliarden Euro. Der Überschuss erhöhte sich auf gut 1,03 Milliarden Euro nach 731 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018.

Operativ habe sich die DZ-Bank-Gruppe in allen Feldern gut entwickelt, bilanzierte die seit Januar amtierende Doppelspitze Cornelius Riese/Uwe Fröhlich. Zudem profitierte die Gruppe den Angaben zufolge von Sondereffekten wie dem Verkauf von Auslandsgesellschaften der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der Fondsgesellschaft Union Investment. Bei dem unter der Schiffskrise leidenden Transportfinanzierer DVB wurden weitere Altlasten abgebaut.

Im Gesamtjahr 2018 hatten die Turbulenzen an den Kapitalmärkten Spuren in der Bilanz der DZ-Bank-Gruppe hinterlassen. Das Vorsteuerergebnis verringerte sich binnen Jahresfrist von 1,81 Milliarden auf 1,37 Milliarden Euro. Nach Steuern verdiente die Gruppe 918 Millionen nach knapp 1,1 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

Belastend wirkte sich im Halbjahr außerdem eine Risikovorsorge von 105 Millionen Euro aus, nachdem es im ersten Halbjahr des Vorjahres noch Auflösungen gegeben hatte. Unter Berücksichtigung steigender geopolitischer Risiken und der sich eintrübenden Konjunktur sei mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte Vorsicht geboten, erklärte die Bank.

Mehr: Die DZ Bank peilt eine Gewinnsteigerung 2019 an. Die Bank übertraf schon im ersten Quartal das Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Lesen Sie hier mehr.

  • Bloomberg
  • dpa
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