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Banken-Gipfel Deutschlandchef von N26: „Wir stehen noch ganz am Anfang“

Georg Hauer betont die globalen Ambitionen der jungen Berliner Smartphonebank N26. Die Kritik am Kundenservice sei allerdings „berechtigt“ gewesen.
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Der Deutschlandchef von N26 verspricht Neueinstellungen im Kundenservice. Quelle: Uta Wagner für Handelsblatt
Georg Hauer (r.)

Der Deutschlandchef von N26 verspricht Neueinstellungen im Kundenservice.

(Foto: Uta Wagner für Handelsblatt)

Frankfurt Die Berliner Smartphonebank N26 unterstreicht ihre internationalen Wachstumspläne. „Wir stehen eigentlich noch ganz am Anfang“, sagte Deutschlandchef Georg Hauer. Man wolle im nächsten Jahrzehnt weltweit mehr als 50 Millionen Kunden erreichen. Derzeit ist N26 in 26 Ländern aktiv. Im Juli nahm die Bank ihre Geschäfte in den USA auf und will im kommenden Jahr nach Brasilien expandieren.

Die 2015 gestartete Bank zählt rund 3,5 Millionen Kunden und gehört mit einer Bewertung von 3,1 Milliarden Euro zu den wertvollsten Start-ups in Deutschland. Bei der Bewertung sieht Hauer aber noch Luft nach oben. N26-Co-Gründer Valentin Stalf hatte kürzlich gesagt, die Bank könne irgendwann „vielleicht sogar 100 Millionen Kunden“ haben.

Smartphonebanken verzichten auf Filialen und bieten meist Gratiskonten an. Kern ihres Angebots ist eine nutzerfreundliche App. N26 konzentriere sich auf die Kundenzufriedenheit und auf die Sicherheit seiner Produkte, sagte Hauer.

Gleichwohl hat N26 in puncto Sicherheit deutliche Kritik einstecken müssen. Ende Mai hatte die deutsche Finanzaufsicht Bafin bessere interne Sicherungsmaßnahmen gegen Geldwäsche bei N26 angeordnet. So monierte die Behörde beispielsweise Rückstände bei der Überprüfung von Transaktionen, die als verdächtig identifiziert worden waren.

Zuvor waren mehrere Fälle bekannt geworden, in denen Betrüger N26-Konten als Zwischenstation nutzten, um Geld ins Ausland zu schleusen. Im vergangenen Jahr hatte die Bafin zudem bei einer Sonderprüfung unter anderem Mängel bei der Personalausstattung festgestellt.

„Es gab einige berechtigte Kritik an unserem Kundenservice“, gestand Hauer ein. Die Zahl der Mitarbeiter im Kundenservice sei mittlerweile auf mehr als 700 aufgestockt worden. Zum Jahresende sollen es bis zu 1000 sein. Zur Bafin-Mängelliste sagte Hauer, N26 sei auf einem guten Weg, nicht nur reinen Tisch zu machen, sondern auch die Kooperation mit der Aufsicht besser aufzustellen.

Mehr: Im Handelsblatt-Interview räumt N26-Gründer Valentin Stalf Fehler ein. Sein Unternehmen hätte schon früher mehr Leute einstellen müssen.

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