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Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing auf dem Banken-Gipfel 2019

„Ganz Europa steht vor gewaltigen Herausforderungen.“

Banken-Gipfel – Keynote Christian Sewing „Wir sehen uns für den konjunkturellen Abschwung gewappnet“

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat als erster Redner zu den Gästen des diesjährigen Banken-Gipfels in Frankfurt gesprochen. Seine Rede im Wortlaut.
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Meine Damen und Herren,

Zunächst einmal möchte ich Ihnen gratulieren, lieber Herr Afhüppe. Sie machen mit diesem Programm dem neuen Namen „Banken-Gipfel“ alle Ehre. Umso mehr freue ich mich, diese Konferenz eröffnen zu dürfen.

In Zeiten wie diesen ist eine solche Veranstaltung besonders wichtig. Wir alle haben unsere eigenen Aufgaben. Aber die Bedeutung übergeordneter Themen wird immer größer. Nicht nur die Bankenindustrie, ganz Europa steht vor gewaltigen Herausforderungen – aber auch Chancen.

Wenn ich einmal die Perspektive des Risikomanagers einnehme, dann muss ich mir im Moment vor allem Sorgen machen. Sorgen angesichts einer gesamtwirtschaftlichen Gemengelage, die nur noch schwer berechenbar ist.

Ich habe im vergangenen Jahr von einem potenziellen Krisencocktail gesprochen. Und ja, inzwischen scheint dieser sich nach und nach anzurühren.

Das können Sie an den Risikofaktoren ablesen, deren Liste sich zuletzt leider noch verlängert hat:

Die Gefahr eines ungeordneten Brexits ist nach wie vor sehr groß. 

Mit Blick auf Italien begrüßen wir es, dass eine neue Regierung gebildet werden konnte. Aber wir wissen auch: Die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme in Europa sind damit nicht gelöst. 

Auch außerhalb Europas bleiben Staatsschulden ein Risikofaktor. So findet sich Argentinien gerade einmal mehr in einer Krise wieder.

Bei den großen geopolitischen Risiken sind sogar neue dazugekommen. Die Situation in Hongkong ist ein besonders beunruhigendes Beispiel dafür.

Gleichzeitig schwelt der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter. Es ist kaum zu erwarten, dass der Welthandel schon bald wieder zu alter Kraft zurückfindet.

Das alles verunsichert Unternehmer, Investoren und Konsumenten. Und inzwischen zeigen sich die Schleifspuren, meine Damen und Herren.

Zwar stehen gerade hier in Deutschland die meisten Unternehmen immer noch robust da. Nach der Finanzkrise haben viele unserer Kunden ihre Bilanzen gestärkt, so dass sie für eine Rezession besser gewappnet sind. 

Diesen Puffer werden sie aber auch brauchen: Weltweit hat sich die Konjunktur eingetrübt. Das gilt auch für Deutschland – trotz historisch niedriger Zinsen.

Und auch in den USA sehen unsere Ökonomen nach den jüngsten Umfragen zur Konsumentenstimmung nun eine 30- bis 40-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Rezession in den nächsten zwölf Monaten.

Das eigentlich Beunruhigende ist: Die Zentralbanken haben kaum noch Mittel, um eine echte Wirtschaftskrise wirkungsvoll abzudämpfen. Sie haben bereits jetzt den Geldhahn bis zum Anschlag aufgedreht – allen voran die Europäische Zentralbank. 

Weltweit weisen Anleihen in einem unvorstellbaren Volumen von 17 Billionen Euro negative Renditen auf. Wer heute einer Regierung Geld leiht, bekommt in rund einem Dutzend europäischer Länder in zehn Jahren weniger Geld zurück. 

Auch das hätte sich noch vor wenigen Jahren niemand vorstellen können.

Angesichts der trüben Konjunkturaussichten hat die EZB nun eine noch lockerere Geldpolitik in Aussicht gestellt. Das mag die Refinanzierung für Staaten billiger machen, wird aber gravierende Nebenwirkungen haben.

Die wenigsten Ökonomen jedenfalls glauben, dass billigeres Geld auf diesem Niveau noch irgendetwas bewirken könnte. Dazu passt auch das, was wir von unseren Kunden hören. Mittelständler sagen mir klipp und klar: Wir werden keinen Euro mehr investieren, nur weil der Kredit noch mal zehn Basispunkte billiger wird.

Das zeigt uns: Gesamtwirtschaftlich wird eine weitere Zinssenkung auf dem aktuellen Niveau verpuffen. Sie wird lediglich die Vermögenspreise weiter in die Höhe treiben und die Sparer weiter belasten. Nach Berechnungen unseres Chefvolkswirts David Folkerts-Landau kosten negative Zinsen die Sparer in Europa derzeit 160 Milliarden Euro pro Jahr.

Aber das ist nicht alles: Mit den Niedrigzinsen gehen Umverteilungseffekte einher, die jene begünstigen, die verschuldet oder in Vermögenswerte investiert sind. Wer Zugang zum billigen Geld hat, gehört potenziell zu den Gewinnern. Wer dieses Privileg nicht hat – und das ist die Mehrheit der Bevölkerung, wenn man mal von Konsumentenkrediten absieht – gehört zu den Verlierern. Das spaltet die Gesellschaft weiter. 

Das lässt sich auch nicht mit einer Vermögenssteuer reparieren. Ein Fehler lässt sich nicht durch den anderen kompensieren.

Unterm Strich müssen wir uns also eingestehen: Auf eine ernsthafte Wirtschaftskrise ist die Welt nicht gut vorbereitet – und Europa schon gar nicht. Stattdessen entstehen Ungleichgewichte, die immer größere Risiken mit sich bringen, auch gesellschaftliche. 

„Die Marktwirtschaft verliert weltweit an Rückhalt“

Und damit steigen auch die politischen Risiken. Schon heute sind viele Menschen mit dem System an sich unzufrieden. Die Marktwirtschaft verliert weltweit an Rückhalt – und mich besorgt es ganz besonders, dass das auch für die Soziale Marktwirtschaft hier zu Lande gilt. 

So halten im Osten Deutschlands schon heute nur ein Drittel der Menschen die Marktwirtschaft für das beste Wirtschaftssystem, auch im Westen ist es nur noch knapp die Hälfte. Noch um die Jahrtausendwende standen in ähnlichen Umfragen 70 Prozent der Befragten hinter der Marktwirtschaft. 

Dabei ist die Lage heute objektiv betrachtet so gut wie seit vielen, vielen Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Industrieländern vergleichsweise gering – wir haben in Deutschland sogar Vollbeschäftigung. Das an sich ist Grund, optimistisch zu sein. Vollbeschäftigung, Budgetüberschüsse – wann hatten wir das zuletzt?

Und dennoch haben viele Menschen das Gefühl, eher zu verlieren als zu gewinnen. Das ist der wichtigste Nährboden für gesellschaftliche Spaltung und für Populismus.

Das heißt aber: Die sozialen Spannungen, der Zulauf für extremistische Parteien – all das könnte noch zunehmen, wenn sich die Lage insgesamt verschlechtert. Darauf müssen auch wir in der Wirtschaft Antworten finden.

Es geht nicht mehr nur um vorübergehende Schwankungen der Konjunktur. Es geht um die Grundfesten unseres Wirtschaftssystems, die in Gefahr sind.   

Was aber können wir tun, um diese Grundfesten zu schützen? 

Die kurzfristige Herausforderung mag der Abschwung sein. Die langfristige Herausforderung besteht darin, dass sich die Kräfteverhältnisse global verändern. 

„Langfristig ruinieren die Niedrigzinsen das Finanzsystem“

Es werden gerade Weichen gestellt. Der Wettlauf zwischen den USA und China ist bereits in vollem Gange, vor allem auf dem Feld der Technologie. Europa droht weiter an Boden zu verlieren, wenn wir die Chancen nicht nutzen, die sich aus der Digitalisierung ergeben. 

Es muss uns alarmieren, wenn der norwegische Staatsfonds erwägt, in großem Stil Geld in US-Aktien umzuschichten, weil dort die Wachstumsaussichten so viel besser sind als in Europa.

Was also müssen wir tun, um die Chancen besser nutzen zu können?

Wir können hier kein komplettes Reformprogramm für die deutsche und europäische Wirtschaft diskutieren. Vier Punkte sind aus meiner Sicht jedoch von besonderer Bedeutung: 

Wir brauchen mehr Europa, wir brauchen einen europäischen Markt. 

Wenn in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen die Konfrontation dominiert, müssen wir dagegenhalten können. Und nur als Europäische Union sind wir ein relevantes Gegengewicht zu den USA oder China. Das heißt: Wir müssen den Binnenmarkt stärken – inklusive einer Kapitalmarktunion. 

Wir brauchen eine andere Standort- und Steuerpolitik. 

Das heißt unter anderem: Wir brauchen eine europäische Antwort auf den weltweiten Trend zu immer niedrigeren Unternehmenssteuern.

Wir müssen für die besten Talente wieder attraktiver werden. 

Wir haben genug kluge Köpfe in Deutschland und Europa – aber wir müssen mehr dafür tun, dass sie nicht früher oder später ins Silicon Valley oder in andere Tech-Zentren abwandern. 

Dazu gehören auch international vergleichbare Rahmenbedingungen für Vergütungsformen wie Aktienoptionen, die bei jungen Technologiefirmen verbreitet sind.

Und schließlich müssen wir mehr investieren. 

Dieser letzte Punkt ist wohl der wichtigste: Seit Jahren werden wir dafür kritisiert, dass wir als Land zu wenig investieren – und diese Kritik ist berechtigt. 

Wann, wenn nicht jetzt ist es an der Zeit, das zu ändern? Wir haben Milliardenüberschüsse im Staatshaushalt, und die öffentliche Hand bekommt an den Märkten Geld dafür, wenn sie mehr Schulden macht – selbst bei zehnjähriger Laufzeit. Das ist eine Situation, die es so noch nie gegeben hat.

Weder unsere Volkswirte noch ich plädieren normalerweise für höhere Staatsausgaben. Aber in der jetzigen Situation ist für mich klar: Wir müssen mehr investieren, und zwar hier in unserem eigenen Land.

Allerdings: Es geht nicht um ein klassisches Konjunkturprogramm. Es geht darum, dass wir jetzt die Grundlage für nachhaltiges Wachstum im nächsten Jahrzehnt und darüber hinaus schaffen. Es geht um Technologie. Um bessere Forschungszentren, um bessere Bildung, um bessere Datennetze – oder auch um Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge. Damit wir beim Internet der Dinge, bei Künstlicher Intelligenz oder in der Robotik mit den USA und China mithalten können. 

Europa sollte sich deshalb nicht in erster Linie darauf konzentrieren, neue Technologien zu regulieren – sondern selbst Innovationen vorantreiben.

Der Technologiewettbewerb wird darüber entscheiden, wo es künftig wie viel Wirtschaftskraft, wie viele Arbeitsplätze und wie viel Wohlstand geben wird. 

Die Digitalisierung ist deshalb nicht nur Aufgabe der Wirtschaft, sondern auch eine politische, ja eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es geht nicht darum, ob der Staat oder die Unternehmen Innovationen vorantreiben – es geht um eine gemeinsame Technologieagenda für Deutschland und Europa

Und natürlich soll und muss auch die Finanzbranche ihren Beitrag dazu leisten. Unter anderem, indem wir Unternehmen finanzieren – sei es mit Krediten oder dem Zugang zum Kapitalmarkt.

Und indem wir selbst innovativ sind: im Zahlungsverkehr, bei Anwendungen für unsere Kunden, beim Aufbau europäischer Alternativen zu amerikanischen und chinesischen Plattformen – um nur einige Beispiele zu nennen.

Dafür allerdings müssen die Bedingungen stimmen. Es mag zum guten Ton gehören, Banken für ihr schlechtes Management zu kritisieren. Wenn aber eine ganze Branche wie in Deutschland leidet und immer mehr international den Anschluss verliert, dann muss es dafür auch übergeordnete Gründe geben.

Und die gibt es: Der Bankenmarkt in Deutschland ist weiter zersplittert, wir haben immer noch keinen einheitlichen Finanzmarkt in Europa – und die Zinspolitik belastet unsere Branche enorm.

Wenn man bedenkt, dass wir für Einlagen bei der Zentralbank bezahlen müssen, während Banken in den USA weiter Guthabenzinsen erhalten, dann ergibt sich allein daraus ein Wettbewerbsnachteil von rund 40 Milliarden Dollar für Europas Banken. Allein uns als Deutsche Bank kosten die negativen Einlagenzinsen einen dreistelligen Millionenbetrag in diesem Jahr. Auf vier Jahre hochgerechnet sind das mehr als zwei Milliarden Euro.

Meine Damen und Herren, langfristig ruinieren diese Niedrigzinsen das Finanzsystem. Einzelne Nachbesserungen wie ein sogenanntes Tiering-System sind notwendig, um die negativen Konsequenzen abzumildern. Am Grundproblem ändert das allerdings nichts.

Für uns Bankmanager heißt das: Wir müssen uns wetterfest machen. Nie war eine stabile Aufstellung wichtiger als jetzt. 

Als Deutsche Bank haben wir hier rechtzeitig vorgearbeitet – und das in zwei Phasen. Über rund zwölf Monate haben wir uns darauf konzentriert, die Bank zu stabilisieren – mit Erfolg: 

Wir haben unsere Kosten endlich substanziell gesenkt und waren erstmals seit drei Jahren wieder profitabel.

Wir haben unsere Finanzkraft nicht nur erhalten, sondern unsere Kapitalquoten noch einmal gestärkt

Wir haben verloren gegangenes Vertrauen bei den Aufsichtsbehörden zurückgewonnen

Und wir haben angefangen, unsere stabilen Geschäftsfelder auszubauen

Damit waren wir Anfang dieses Jahres bereit für die nächste Phase: Jetzt geht es darum, die Erträge zu stabilisieren und die Grundlage für neues Wachstum zu legen. Und zwar mit einer radikalen Transformation – weil wir nur so die Klarheit schaffen, wohin wir mit unserer Bank wollen. Und diese Corporate Clarity an sich ist ein Wert – weil unsere Kunden, unsere Investoren, unsere Mitarbeiter wissen, woran sie sind.

Es geht darum, uns von bestimmten Geschäftsfeldern wie dem Aktienhandel zu trennen, um dort zu investieren, wo wir stark sind – allen voran das Geschäft mit Unternehmen, aber natürlich auch unser Privatkundengeschäft und die Vermögensverwaltung.

Die Reaktionen auf unsere neue Strategie sind durchweg positiv. Gerade von unseren Kunden haben wir viel Zuspruch erhalten. Niemand stellt in Frage, dass wir in die richtige Richtung gehen.

Man fragt uns eher, ob wir das auch tatsächlich umsetzen können, was wir uns da vorgenommen haben. Und hier kann ich Ihnen sagen, meine Damen und Herren: Wir sind bereits mitten drin. Was auch mit Schmerzen verbunden ist: Wir werden bis 2022 etwa 18.000 Stellen abbauen und unsere Kosten im Vergleich zu 2018 um rund sechs Milliarden verringern. 

Wo stehen wir bei diesem Umbau?

Wir haben die Positionen aus dem Kassahandel mit Aktien vollständig abgebaut und begonnen, die entsprechenden Systeme herunterzufahren. 

Wir haben den Zuschnitt unserer neuen Unternehmensbank festgelegt. 

Wir arbeiten wie angekündigt an einer schnelleren Integration von Postbank und Deutscher Bank. 

Und gleichzeitig wird die Infrastruktur verschlankt.

Mit dieser neuen Strategie sehen wir uns für den konjunkturellen Abschwung gewappnet. Auch in einem schwierigen Umfeld gehen wir davon aus, dass wir die Renditen für unsere Aktionäre steigern und gleichzeitig Kapital freisetzen können. 

Und wir verschaffen uns bereits jetzt die Ressourcen, um in unseren wichtigen Geschäftsfeldern zu den Innovationsführern zu gehören – nicht nur im Privatkundengeschäft, sondern auch für unsere Firmenkunden. 

Damit stärken wir aber auch jene Bereiche, in denen wir wahrscheinlich den größten Nutzen für die unsere Kunden und die Volkswirtschaft insgesamt stiften.

Denn eines muss uns auch klar sein, meine Damen und Herren: Wenn die Menschen immer größere Zweifel haben an Marktwirtschaft und Globalisierung – dann ist es für Unternehmen wie unsere zu wenig, einzig Renditeziele zu verfolgen.

Um hier keine Zweifel aufkommen zu lassen: Shareholder Value ist wichtig, gerade wenn sich der Aktienkurs so schlecht entwickelt hat wie der unsrige. Aber dieses Konzept ist nicht genug, wenn wir nachhaltig erfolgreich sein wollen. Denn dazu gehört auch gesellschaftliche Akzeptanz.

Heute wird ja Larry Fink auf dieser Konferenz sprechen. Er hat es zum Jahresanfang in seinem Brief an zahlreiche CEOs weltweit sehr gut auf den Punkt gebracht, wie ich finde:

Wir als Unternehmen müssen alle Interessengruppen im Blick behalten – Mitarbeiter, Kunden, die Gesellschaft insgesamt. Dann – und nur dann – werden wir langfristig Erfolg haben.

In diesem Sinne begrüßen wir auch den Vorstoß des amerikanischen „Business Roundtables“. Gleichzeitig arbeiten wir mit anderen Unternehmen zusammen, etwa in der „Werteallianz“ – hier geht es darum, den gesellschaftlichen Nutzen eines Unternehmens besser in den Geschäftszahlen abzubilden. 

Für uns ist klar: Wir wollen das liefern, was unsere Kunden wirklich von uns brauchen. Und wir wollen das auf eine nachhaltige Weise tun.

Meine Damen und Herren, sehen Sie es mir nach, dass diese Rede so grundsätzlich geworden ist – und dass ich in der Kürze der Zeit viele Aspekte nur anreißen konnte. 

Aber ich bin überzeugt, dass wir die Dinge gerade jetzt ganzheitlich sehen müssen. In Deutschland und Europa stehen wir gleich vor drei großen Herausforderungen: 

Wir müssen unsere Wirtschaft kurzfristig stabilisieren.

Staat und Wirtschaft müssen mehr in unser Land investieren, um die enormen Chancen der Digitalisierung nutzen. Hier gilt es langfristiges Wachstum zu sichern.

Und wir müssen als Unternehmen dazu beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bewahren.

Und wir als Banken müssen alles dafür tun, in einem widrigen Umfeld noch widerstandsfähiger zu werden.

Wir haben nicht den Luxus, diese Probleme nacheinander lösen zu können – wir müssen sie alle gleichzeitig angehen.

Vielen Dank. 

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