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Banken-Gipfel Mastercard-Managerin Ann Cairns: Zu wenig Frauen besetzen Top-Posten

Die Mastercard-Top-Managerin Ann Cairns kritisiert, dass auch bei Smartphone-Banken die Spitzenposten weitgehend mit Männern besetzt seien.
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Kontaktloses Bezahlen als wichtige Entwicklung im Zahlungsverkehr. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Mastercard-Managerin Ann Cairns

Kontaktloses Bezahlen als wichtige Entwicklung im Zahlungsverkehr.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Frankfurt Die Bankenwelt ändert sich durch neue Wettbewerber: Sogenannte Smartphone-Banken wie N26 aus Berlin gewinnen in großem Stil Kunden und fordern damit die etablierten Kreditinstitute heraus. Doch in einem Punkt scheint alles beim Alten zu bleiben: Die Spitzenposten auch bei diesen Smartphone-Banken seien – wie bei den traditionellen Banken – meist mit Männern besetzt, konstatierte Ann Cairns, Vice Chairman beim US-Kreditkartenanbieter Mastercard, auf dem Banken-Gipfel des Handelsblatts.

Auch die neuen Banken seien noch immer weitgehend eine Männerwelt, so Cairns. Es sei grundsätzlich nicht richtig, wenn Frauen nur einen kleinen Teil in den Spitzengremien von Unternehmen besetzen würden. Die Mastercard-Managerin engagiert sich in der Initiative 30% Club, die sich in mehreren Ländern dafür einsetzt, dass mehr Frauen den Weg in Top-Positionen finden. In den Firmen im britischen Aktienindex FTSE 100 seien mittlerweile 32 Prozent der Board-Posten mit Frauen besetzt, so Cairns.

Mastercard ist nicht nur Kreditkartenanbieter, sondern auch ein international wichtiger Akteur im Zahlungsverkehr. So sorgt das Unternehmen mit seinem Maestro-System dafür, dass man auch mit Bankkarten im Ausland bezahlen kann.

Aus Sicht von Cairns ist die zuletzt wichtigste Entwicklung im Zahlungsverkehr das kontaktlose Bezahlen. „Es sieht aus wie eine kleine Änderung, aber es hat alles verändert“, sagte die Mastercard-Managerin. Beim kontaktlosen Bezahlen hält man die EC-Karte, die heute offiziell Girocard heißt, oder die Kreditkarte kurz an das Kassenterminal, das bisher übliche Einstecken ist nicht mehr nötig. Die Daten werden per Funk übertragen. Auch in Deutschland ist kontaktloses Bezahlen seit einiger Zeit möglich und wird immer beliebter. Das Bezahlen per Smartphone basiert auf derselben Technik.

Mastercard setzt zunehmend auf das Thema Echtzeitzahlungen. Der Konzern kauft eine entsprechende Sparte vom dänischen Unternehmen Nets für fast drei Milliarden Euro, wie vor einem Monat bekannt wurde. In Skandinavien baut Mastercard zusammen mit Banken eine Infrastruktur für grenzüberschreitende Echtzeitzahlungen auf.

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