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HypoVereinsbank

Die italienische Bank führt den Wechsel in der Führungsriege fort.

(Foto: Manfred Bail/Imagebroker RM/F1on)

Banken Hypovereinsbank bekommt zwei neue Vorstände

Die HVB regelt die Nachfolge für die Ressorts Finanzen und Organisation. Die Neuen sollen frühzeitig in den Mehrjahresplan „Team 2023“ eingebunden werden.
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Frankfurt Der Vorstand der Hypovereinsbank (HVB) bekommt im kommenden Jahr zwei Zugänge: Zum 1. Mai tritt Simone Marcucci den Posten als Finanzchef an und folgt dabei auf Guglielmo Zadra. Das teilte die Bank am Montag mit.

Marcucci ist seit dem Jahr 2001 für die Mutter Unicredit tätig. In dieser Zeit war er 13 Jahre außerhalb Italiens tätig, vor allem in Deutschland und Österreich. Zuletzt war er für die Bereiche Konzernplanung, Kapitalmanagement und Liquiditätsstrategie verantwortlich. Zadra soll nach dem Wechsel eine andere Position im Unicredit-Konzern einnehmen.

Ebenfalls einen Wechsel gibt es auf der Position des Chief Operating Officers (COO). Dort folgt Boris Scukanec Hopinski auf Sandra Betocchi. Der Wechsel ist für die zweite Hälfte des kommenden Jahres geplant. Boris Scukanec Hopinski kam 2013 von Goldman Sachs zu Unicredit. Zuletzt war der 38-jährige Kroate im Bereich Kostenmanagement tätig.

Damit setzt die Hypovereinsbank ihren im vergangenen Jahr eingeleiteten Wechsel im insgesamt siebenköpfigen Führungsgremium weiter fort. 2018 traten mit dem neuen Vorstandschef Michael Diederich auch Markus Beumer, Emanuele Butta, Ljiljana Cortan und Jan Kupfer ihre neue Position im Vorstand der Bank an. Getauscht wurden die Vorstände der Unternehmerbank, im Privatkundensektor, im Risiko-Management und im Investmentbanking.

Bei der künftigen Besetzung der Positionen geht die HVB sogar noch einen Schritt weiter, um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten. So wird der designierte Finanzchef Simone Marcucci schon im Dezember als Generalbevollmächtigter und stellvertretender Finanzchef seinen Job in München antreten, ehe er ab Mai komplett übernimmt.

Beobachter gehen davon aus, dass Marcucci und der bisherige Finanzchef Guglielmo Zadra dabei zusammen den Geschäftsbericht für dieses Jahr erstellen. Die Verantwortung trägt in dieser Zeit jedoch noch Zadra.

Ähnlich ist der Übergang beim neuen Chef des operativen Geschäfts geplant. Auch hier wird Boris Scukanec Hopinski bereits deutlich vor der Amtsübergabe im kommenden Sommer den Job als stellvertretender COO antreten und so entsprechend Zeit zur Einarbeitung haben.

„Mit der frühzeitigen Nachfolgeregelung sichern wir Kontinuität im Vorstand der Hypovereinsbank und stellen sicher, dass das Management-Team von Anfang an die Verantwortung für die Umsetzung des neuen strategischen Plans „Team 23“ in Deutschland übernehmen kann“, kommentiert Aufsichtsratschef Gianpaolo Alessandro den Wechsel.

Ablösung der Strategie „Transform 2019“

Am 3. Dezember will der Konzern seine neue Mehrjahres-Strategie unter dem Namen „Team 2023“ vorstellen. Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier hatte den Termin bereits vor einigen Monaten genannt. Dann soll der Nachfolger des bisherigen Plans „Transform 2019“ präsentiert werden.

Dabei dürfte es unter anderem um eine weitere Straffung der Organisation gehen. Schon seit Wochen halten sich Gerüchte, Unicredit wolle sein Geschäft außerhalb Italiens in einer Holding bündeln, damit sich diese Gesellschaften über ein besseres Länderrating refinanzieren können. Dabei handelt es sich um die Hypovereinsbank, die Bank Austria sowie die Landesgesellschaften in Ost- und Südosteuropa.

Möglichen Fusionen erteilte Mustier allerdings erst vor wenigen Tagen bei der Vorstellung überraschend guter Zahlen für das dritte Quartal eine Absage. „Jede potenzielle Kombination von Banken muss einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen, was vor allem im aktuellen Umfeld äußerst schwierig ist“.

Mehr: Bei der italienischen Großbank könnten bald Tausende Arbeitsplätze wegfallen. Weitgehend verschont werden dürfte indes die deutsche Tochter Hypo-Vereinsbank.

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