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Ab Donnerstag Warnstreiks in Postbankfilialen

Ab Donnerstag wird mit Warnstreiks in Postbank-Filialen zu rechnen sein. Mit Beeinträchtigungen ist zu rechnen. Die Warnstreiks sollen den Durchbruch in den Tarifverhandlungen bringen, so Verdi.
03.07.2013 - 14:29 Uhr Kommentieren
Das Logo der Postbank über dem Eingang einer Filiale in Düsseldorf. Kunden der Postbank müssen sich auf Einschränkungen oder Verzögerungen beim Service einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Postbank zu mehrtägigen Warnstreiks aufgerufen, die bundesweit starten sollen. Quelle: dpa

Das Logo der Postbank über dem Eingang einer Filiale in Düsseldorf. Kunden der Postbank müssen sich auf Einschränkungen oder Verzögerungen beim Service einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Postbank zu mehrtägigen Warnstreiks aufgerufen, die bundesweit starten sollen.

(Foto: dpa)

Berlin In den Filialen der Postbank müssen Kunden ab Donnerstag mit Beeinträchtigungen durch Warnstreiks rechnen. Vor dem Hintergrund der bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen seien Beschäftigte an „ausgewählten Standorten“ zu „Warnstreik-Maßnahmen“ aufgerufen, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Berlin mit. Verdi wolle in der nächsten Verhandlungsrunde am Dienstag und Mittwoch kommender Woche „endlich den Durchbruch erzielen“. Dazu werde mit den Warnstreiks „nun der Druck erhöht“, erklärte Verdi-Vizechefin Andrea Kocsis.

Betroffen von den Warnstreiks seien auch die Postdienstleistungen, die in den Postbank-Finanzcentern angeboten werden, sagte eine Verdi-Sprecherin. In ihren 1100 Finanzcentern bietet die Postbank neben ihrem Finanzservice auch Dienste wie Briefversand oder Paketannahme an. Kunden müssten an den betroffenen Standorten „auf jeden Fall“ mit längeren Wartezeiten rechnen. „Teils wird es auch komplett geschlossene Filialen geben“, sagte die Verdi-Sprecherin.

Bei den 1100 Postbank-Finanzcentern handelt es sich um ehemalige Postfilialen. Die Postbank beschäftigt mit ihrer Tochter Postbank Filialvertrieb AG nach Angaben von Verdi rund 9.500 Mitarbeiter in den Filialen. In den Tarifverhandlungen waren bislang fünf Gesprächsrunden ergebnislos verlaufen. Die Postbank wurde in den vergangenen Jahren von der Deutschen Bank übernommen.

Verdi fordert nach eigenen Angaben für die 5500 Tarifbeschäftigten des Unternehmens 6,5 Prozent mehr Geld, für die Auszubildenden 75 Euro mehr pro Monat. Für die 4500 Beamten im Unternehmen solle die sogenannte Postbank-Zulage „fortgeschrieben“ werden. Allgemein fordert Verdi eine Modernisierung der Vergütungsstruktur für die Beschäftigten.

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