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Abgang Umstrittener Manager verlässt Deutsche Bank

Nach nur sechs Monaten trennt sich das Geldhaus vom IT-Leiter des deutschen Privatkundengeschäfts. Insidern zufolge bekommt er keine Abfindung.
05.03.2020 - 19:20 Uhr Kommentieren
Die Bank wollte den Abgang ihres CIOs zunächst nicht kommentieren. Quelle: AFP
Deutsche Bank

Die Bank wollte den Abgang ihres CIOs zunächst nicht kommentieren.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die Personalie war von Anfang an umstritten, denn der Chief Information Officer, den die Deutsche Bank 2019 für das heimische Privatkundengeschäft angeheuert hatte, war in den Beraterskandal bei der Bundeswehr verwickelt. Jetzt verlässt Ulrich M. die Bank nach nur einem halben Jahr wieder, nach Informationen aus Finanzkreisen ohne Abfindung.

Die öffentliche Diskussion um die Rolle des Managers habe eine weitere Zusammenarbeit massiv erschwert, hieß es. Zu dieser Überzeugung seien beide Parteien gemeinsam gekommen. Über die Trennung hatte zuerst die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

M. war direkt unter der IT-Chefin des Privatkundengeschäfts, Zvezdana Seeger, angesiedelt. In der Bank sorgt das für Unruhe, denn bis Mitte vergangenen Jahres war M. noch Geschäftsführer der BWI, einer IT-Tochter der Bundeswehr. Seine Karriere dort endete abrupt und unfreiwillig.

„Nach Beschluss des Aufsichtsrats der BWI wurde Herr M. am 28. Juni freigestellt, ordentlich gekündigt und die Kündigung des Arbeitsvertrags fristgerecht zu Ende Juni 2019 vollzogen“, hatte ein BWI-Sprecher dem Handelsblatt im November gesagt. Zeugenaussagen vor der Untersuchungskommission des Verteidigungsausschusses des Bundestags, der zur Berateraffäre eingerichtet wurde, geben weitere Informationen über die Gründe für die Kündigung.

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    Klaus-Hardy Mühleck, der damalige BWI-Aufsichtsratschef und Abteilungsleiter Cyber- und Informationstechnik (CIT) im Bundesverteidigungsministerium, begründete die Trennung damit, dass M. freihändig – also ohne Ausschreibung – einen Vertrag an eine Tochter der Firma McKinsey vergeben habe. Die Bank wollte die Personalie nicht kommentieren.

    Mehr: Bonus-Enttäuschung bei der Deutschen Bank

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