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Aktionärskritik Jain soll für riskante Geschäfte zahlen

Bei Fehlern Boni abgeben: Das fordern Kleinaktionäre der Deutschen Bank am Tag vor der Jahreshauptversammlung. Sie richten ihre Kritik direkt an den ehemaligen Investmentchef und heutigen Co-Vorstandschef Anshu Jain
22.05.2013 - 10:16 Uhr 1 Kommentar
Blauer Himmel und Friede, Freude, Sonnenschein? Auch wenn die Fassade der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main strahlt, über den Vorständen des Instituts bricht pünktlich zur Hauptversammlung wieder Groll der Kleinaktionäre herein. Quelle: dpa

Blauer Himmel und Friede, Freude, Sonnenschein? Auch wenn die Fassade der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main strahlt, über den Vorständen des Instituts bricht pünktlich zur Hauptversammlung wieder Groll der Kleinaktionäre herein.

(Foto: dpa)

München Vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank am Donnerstag in Frankfurt am Main haben Kleinaktionäre die Vorstände zur Rückzahlung ihrer Boni aufgefordert. Angesichts der vielen Skandale müssten Banker ihre Boni zurückzahlen, „wenn sich Geschäfte als verlustreich herausgestellt haben“, sagte Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) der „Süddeutschen Zeitung“. Dies gelte nicht nur für Mitarbeiter der zweiten Reihe, sondern auch für Vorstände.

Viele Skandale, mit denen die Deutsche Bank derzeit kämpfe, hätten ihre Wurzeln im Investmentbanking, also der Einheit, der Co-Vorstandschef Anshu Jain jahrelang vorgestanden habe, sagte Nieding. Sowohl Jain als auch Josef Ackermann, der über viele Jahre als Vorstandschef die Gesamtverantwortung getragen habe, stünden in der Pflicht. „Die Bank muss offenlegen, welche Vorstände durch Boni persönlich profitiert haben, die im Nachhinein Verluste verursacht haben“, sagte Nieding.

Gerade im Geschäftsjahr 2012 hätten sich besonders viele Geschäfte als belastend für die Bank herausgestellt. „Es gehört zum Kulturwandel dazu, dass man diese Geschäfte im Nachhinein auf den Prüfstand stellt“, sagte der DSW-Vertreter. Die Deutsche Bank hatte im September eine neue Geschäftsstrategie angekündigt. Der Konzern will unter anderem 1900 Stellen abbauen, vorwiegend im Investmentbanking. Zudem versicherte die Bank, einen Kulturwandel in der Branche mit vorantreiben zu wollen.

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    • afp
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    1 Kommentar zu "Aktionärskritik: Jain soll für riskante Geschäfte zahlen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das ist wie wenn man vom Deutschen Lottoblock verlangen würde, den gemachten Millionengewinn zurückzuzahlen, wenn es mal keinen Sechser gab...

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