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Alter Geldwäsche-Fall UBS-Chef im Visier der niederländischen Justiz

Die Staatsanwaltschaft soll die Rolle von Ralph Hamers in einem Geldwäsche-Fall bei seinem früheren Arbeitgeber ING neu untersuchen. Der Fall galt als beigelegt.
09.12.2020 - 12:39 Uhr Kommentieren
Der ehemalige CEO der ING wechselte im Herbst auf den Chefsessel der Schweizer UBS. Quelle: Reuters
Ralph Hamers

Der ehemalige CEO der ING wechselte im Herbst auf den Chefsessel der Schweizer UBS.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Dem neuen UBS-Chef, Ralph Hamers, droht juristischer Ärger aus seiner Vergangenheit bei der ING. Die niederländische Justiz rollt einen 2018 mit einem Vergleich beigelegten Geldwäsche-Fall während seiner Zeit als ING-Chef neu auf, wie die Großbank am Mittwoch mitteilte.

Ein niederländisches Gericht habe angeordnet, dass die Staatsanwaltschaft Hamers Rolle in der Sache untersuche. „UBS hat volles Vertrauen in die Fähigkeit von Ralph Hamers, UBS zu führen“, erklärte das Institut weiter. Hamers hatte im November den langjährigen UBS-Chef Sergio Ermotti abgelöst.

ING musste 2018 wegen mangelnder Kontrolle von Kundenkonten 775 Millionen Euro zahlen. Es war die größte Geldwäschestrafe in der niederländischen Geschichte. Der Skandal kostete den damaligen Finanzchef Koos Timmermans den Job.

Die Staatsanwälte hatten dem Institut vorgeworfen, Geldwäsche und andere über ihre Konten laufenden strafbare Aktivitäten über Jahre nicht entdeckt zu haben. Der Fall galt nach dem Vergleich zwischen Bank und Staatsanwaltschaft eigentlich als abgeschlossen. Doch ein Berater und kritischer Aktionär hatte weiter geklagt, um die persönliche Verantwortung des Managements aufzuarbeiten, wie niederländische Medien berichteten.

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    Ein Berufungsgericht in Den Haag gab der Klage nun statt: „Das Gericht hält es für wichtig, dass in öffentlichen Strafverfahren der Standard bestätigt wird, dass Manager einer Bank nicht ungestraft davonkommen, wenn sie tatsächlich für verbotenes Verhalten verantwortlich sind“, erklärten die Richter. Ob das Verfahren für Hamers tatsächlich zur Belastung wird, ist jedoch völlig offen.

    Mehr: Neuer UBS-Chef vor dem Amtsantritt: Diese drei Wachstums-Optionen hat Ralph Hamers

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