Alternative Finanzwelt Schattenbanken breiten sich global immer stärker aus
Die Führung in Peking sieht Schattenbanken zunehmend kritisch.
Frankfurt Immer mehr Kredit- und Finanzgeschäfte werden weltweit abseits der klassischen Bankenwelt abgewickelt. Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des Finanzstabilitätsrats (FSB) bewegen sogenannte Schattenbanken ein zunehmendes Volumen von Vermögenswerten. In China ist das mittlerweile zu einem Problem geworden.
Insgesamt wuchs im Jahr 2016 der auf Hedge- und Geldmarktfonds, alternative Investmentfonds sowie spezielle Börsenhändler entfallende Teil der Finanzwirtschaft um 7,6 Prozent auf 45,2 Billionen Dollar. Das sind rund 13 Prozent der gesamten Finanzvermögen in den untersuchten 29 Ländern und Regionen. Diese stehen zusammen für rund 80 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP).
Rund 14,1 Billionen Dollar an Vermögenswerten entfielen Ende 2016 auf Schattenbanken in den USA. Mit einem Anteil von 31 Prozent war das Land demnach Spitzenreiter.
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