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Ausstieg bei chinesischer Bank Goldman macht bei ICBC nochmal kräftig Kasse

Die US-Großbank Goldman Sachs beendet ihr Engagement bei der chinesischen Industrial and Commercial Bank of China nach sieben Jahren mit einem Milliarden-Gewinn. Sie platzierte ihren verbliebenen Anteil in Hongkong.
20.05.2013 - 15:44 Uhr Kommentieren
Der Schriftzug von Goldman Sachs an der New Yorker Börse: Der Ausstieg bei ICBC steht bevor. Quelle: Reuters

Der Schriftzug von Goldman Sachs an der New Yorker Börse: Der Ausstieg bei ICBC steht bevor.

(Foto: Reuters)

Hongkong Die New Yorker Investmentbank hat am Montag in Hongkong den Verkauf ihrer verbleibenden ICBC-Aktien im Wert von rund 1,1 Milliarden Dollar gestartet. Goldman bot die ICBC-Aktien laut Verkaufsdokumenten zu einem Preis von 5,47 bis 5,50 Hongkong-Dollar an. Das entspricht einem Abschlag von drei Prozent auf den Schlusskurs vom Montag mit 5,64 Hongkong-Dollar.

Mit dem Verkauf des verbleibenden ICBC-Anteils dürfte Goldman insgesamt rund 10,1 Milliarden Dollar eingenommen haben. Der Aktienkurs von ICBC legte am Montag in Hongkong 1,4 Prozent zu, so dass die Aktie für die vergangenen zwölf Monate auf ein Plus von 22 Prozent kommt.

Goldman hatte sich vor sieben Jahren an der nach Börsenwert größten Bank der Welt beteiligt. Vor dem Börsengang 2006 war ICBC ein Staatsinstitut, das unter einem Haufen fauler Kredite litt. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs ging es auch mit dem in Peking ansässigen Geldhaus aufwärts. An der Börse ist ICBC derzeit mit rund 240 Milliarden Dollar bewertet.

Goldman Sachs hat zusammen mit Kundenfonds erstmals 2006 in ICBC investiert und einen Anteil von 2,58 Mrd. Dollar an dem Kreditinstitut mit Sitz in Peking erworben. Bis gestern haben Goldman und die Fonds mindestens fünfmal ICBC-Aktien abgestoßen, wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht. Im Januar verkaufte Goldman einen Anteil von einer Milliarde Dollar.

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