Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Banco Popular Börsenaufsicht ermittelt wegen Insiderhandels

Der Kollaps der spanischen Banco Popular ruft nun die Börsenaufsicht auf den Plan. Sie untersucht, ob in den Tagen vor ihrer Rettung durch Santander vertrauliche Informationen durchgesickert seien.
21.06.2017 - 11:55 Uhr Kommentieren
Die spanische Großbank Santander hat den in finanzielle Schieflage geratenen Konkurrenten Banco Popular für einen symbolischen Euro übernommen. Nun prüfen Aufseher, ob kurz vor der Rettung der Aktienkurs von Popular manipuliert wurde. Quelle: dpa
Banco Popular

Die spanische Großbank Santander hat den in finanzielle Schieflage geratenen Konkurrenten Banco Popular für einen symbolischen Euro übernommen. Nun prüfen Aufseher, ob kurz vor der Rettung der Aktienkurs von Popular manipuliert wurde.

(Foto: dpa)

Madrid Die spanische Börsenaufsicht ermittelt wegen möglichen Insiderhandels vor dem Zusammenbruch der Banco Popular. Die Behörde werde untersuchen, ob in den Tagen vor der Rettung des Kriseninstituts durch die spanische Großbank Santander, vertrauliche Informationen genutzt oder die Aktie manipuliert wurde, sagte der Chef der Börsenaufsicht (CNMV), Sebastian Albella, der Finanzzeitung „Expansion“ in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte das sechstgrößte Geldhaus Spaniens mit seinen 1800 Filialen und fast 12.000 Mitarbeitern nach einer massiven Kapitalflucht als nicht überlebensfähig eingestuft. Als Retter in der Not fungierte die Santander, die das Institut für einen symbolischen Euro übernahm, jetzt aber eine milliardenschwere Kapitalerhöhung anschieben muss. Die Aktien der Banco Popular wurden wertlos.

Im Monat vor der Notrettung stürzten die Popular-Aktien um 60 Prozent ab. Die Börsenaufsicht werde ihre Untersuchungen darauf konzentrieren, sagte Albella. Es gibt auch Forderungen, den Abzug von Geldern von den Banco-Popular-Konten zu prüfen. Das falle aber nicht in die Zuständigkeit der Börsenaufsicht, ergänzte der Börsenaufseher.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    0 Kommentare zu "Banco Popular: Börsenaufsicht ermittelt wegen Insiderhandels"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%