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Banken Bafin lockert Kapitalvorgaben für Commerzbank

Die deutsche Bankenaufsicht senkt den Mindest-Kapitalpuffer für das zweitgrößte Geldhaus des Landes leicht. Die EZB hält die Anforderungen stabil.
30.11.2020 - 15:53 Uhr Kommentieren
Das Institut steckt mitten in einem strategischen und personellen Umbau. Quelle: Reuters
Commerzbank-Zentrale in Frankfurt

Das Institut steckt mitten in einem strategischen und personellen Umbau.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Finanzaufsicht Bafin hat die Kapitalanforderungen für die Commerzbank gelockert. Die Behörde reduzierte den Kapitalpuffer, den das Institut vorhalten muss, auf 1,25 Prozent von 1,5 Prozent, wie die Commerzbank am Montag mitteilte. Die Anforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) blieben für das kommende Jahr in Kraft.

Damit muss die zweitgrößte deutsche Privatbank künftig eine harte Kernkapitalquote von mindestens 9,53 Prozent ausweisen. Per Ende September kam sie auf eine Quote von 13,5 Prozent. Somit habe sich der Abstand auf eine „komfortable Größenordnung“ von knapp vier Prozentpunkten vergrößert, erklärte die Commerzbank.

Im laufenden Jahr erwartet die Commerzbank wegen Umbaukosten sowie Belastungen durch die Coronakrise und die Wirecard-Pleite erstmals seit 2012 wieder rote Zahlen. Analysten gehen 2020 im Schnitt von einem Verlust von 323 Millionen Euro aus und im kommenden Jahr von einem Minus von 111 Millionen Euro.

Zudem sind viele Mitarbeiter wegen der unklaren Strategie und der Wechselspiele an der Spitze verunsichert. Im Juli hatten zunächst Chefkontrolleur Stefan Schmittmann und Vorstandschef Martin Zielke ihren Rücktritt angekündigt. Im September warf dann Privatkundenchef Michael Mandel hin. Darüber hinaus kehrten die Chefin der inzwischen geschluckten Onlinetochter Comdirect, Frauke Hegemann, und mehrere Bereichsvorstände dem Institut den Rücken.

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    In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass auch der erst Ende vergangenen Jahres neu berufene Firmenkundenchef Roland Boekhout nach einem Streit mit dem Aufsichtsrat um Hans-Jörg Vetter das Haus verlassen wird.

    Mehr: Wechsel an der Spitze der Commerzbank sorgen für Unruhe

    • rtr
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