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Banken Finanzminister Scholz eröffnet den zweiten Tag des Banken-Gipfels

Vor einem Jahr legte Olaf Scholz die Grundlage für Verhandlungen über eine Frankfurter Bankenehe. Die Folgen sind bekannt. Der erneute Auftritt verspricht Spannung.
05.09.2019 - 07:35 Uhr Kommentieren
Heimische Institute des Finanzsektors hätten nicht die nötige Größe, um die Wirtschaft bei ihrer Entwicklung zu begleiten, bedauerte Scholz auf dem Banken-Gipfel 2018 des Handelsblatts. Quelle: Thomas Hauss für Handelsblatt
Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Heimische Institute des Finanzsektors hätten nicht die nötige Größe, um die Wirtschaft bei ihrer Entwicklung zu begleiten, bedauerte Scholz auf dem Banken-Gipfel 2018 des Handelsblatts.

(Foto: Thomas Hauss für Handelsblatt)

Frankfurt Am ersten Tag des Handelsblatt Banken-Gipfels ging es um die ganz großen Themen, wie gefährlich ist die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank für Banken und Gesellschaft? Kann die Notenbank mit ihrem Instrumentarium die Wirtschaft überhaupt noch ankurbeln? Oder überwiegen die negativen Nebenwirkungen?

Für die Top-Manager auf dem Banken-Gipfel war die Antwort klar. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing sprach von „ruinösen“ Folgen der Niedrigzinsen für das Finanzsystem. Larry Fink, der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock warnte, dass eine noch lockerere Geldpolitik die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vertiefen würde. Aber wenn die Waffen der Notenbanken stumpf werden, wie lässt sich dann gegen eine drohende Rezession kämpfen?

Fink und Sewing fordern höhere Staatsinvestitionen, vor allem von Deutschland. Die Politik müsse endlich mehr Verantwortung übernehmen und die Rettung der Eurozone nicht länger nur der EZB überlassen.

Das dürfte auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) interessieren, der den zweiten Tag des Banken-Gipfels eröffnen wird. Aber nicht nur wegen des Streits um die „schwarze Null“ im deutschen Staatshaushalt dürfte der Auftritt von Scholz interessant werden. Vor einem Jahr kündigte der Finanzminister auf der Veranstaltung eine neue Industriepolitik für Banken an.

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    Die Folgen sind bekannt, Commerzbank und Deutsche Bank begannen mit Rückendeckung des Bundes Verhandlungen über eine Fusion. Doch die Frankfurter Bankenehe rechnete sich beim besten Willen nicht. Die Deutsche Bank bereitet sich jetzt, mit einem tiefgreifenden Umbau auf einen Alleingang vor und auch die Commerzbank sucht nach einer neuen Strategie. Vielleicht hat ja Scholz einige Anregungen, wie die Banken in Deutschland und Europa zu alter Stärke zurückfinden können.

    Die Herausforderungen werden nicht kleiner: Angesichts chronischer Negativzinsen, Brexit, und drohenden Handelskriegen, stellt sich die Frage, wie zukunftssicher die Banken sind. Darüber werden Hans-Walter Peters Chef des Bundesverbandes Deutscher Banken, Uwe-Fröhlich, Co-Chef der DZ Bank, Dorothee Blessing die Deutschlandchefin von JP Morgan, und Felix Hufeld, Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin, diskutieren.

    Das Gipfeltreffen der Bankenbranche – Impressionen des ersten Tages

    Einen Ausweg könnten grenzüberschreitende Übernahmen bieten, auch wenn die Hindernisse groß sind. Vielleicht hat ja Frédéric Oudéa, der Chef der französischen Großbank Société Génerale ja sogar Interesse an der Commerzbank, die immer wieder als Übernahmeziel gehandelt wird? Auf dem Banken-Gipfel stellt sich Oudéa den Fragen von Handelsblatt-Ressortleiterin Andrea Rexer.

    Als wären die aktuellen Probleme noch nicht genug, steckt die gesamte Branche mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die niederländische Großbank ING gehörte in den vergangenen Jahren zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung. Vorstandschef Ralph Hamers wird erklären, wie er dafür sorgen will, dass das auch so bleibt.

    Zu den wichtigsten Trends, die derzeit die Diskussion um die Digitalisierung prägen, zählt die künstliche Intelligenz. Werden Algorithmen in Zukunft die Banker ersetzen? Auf diese Frage wird keine lernende Maschine eine Antwort suchen, sondern Anastassia Lauterbach, Internationale Aufsichtsrätin, Technologieunternehmerin und Expertin für künstliche Intelligenz und Cybersecurity.

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