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Banken Frankfurter Privatbank Metzler gelingt ein guter Start 2021

Das Traditionshaus hat die Corona-Krise bislang ohne größere Rückschläge durchgestanden. Im Herbst soll entschieden werden, ob eine Dividende ausgeschüttet wird.
26.05.2021 - 13:40 Uhr Kommentieren
Die Erfahrungen in der Pandemie hätten gezeigt, dass man mit einer vorsichtigen Geschäftsphilosophie gut aufgestellt sei, bilanzierte der Frankfurter Bankier. Quelle: dpa
Emmerich Müller

Die Erfahrungen in der Pandemie hätten gezeigt, dass man mit einer vorsichtigen Geschäftsphilosophie gut aufgestellt sei, bilanzierte der Frankfurter Bankier.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main Nach Zuwächsen im Corona-Jahr sieht sich die Frankfurter Privatbank Metzler 2021 weiter im Aufwärtstrend. „Wir sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet: Das lebhafte Neugeschäft zieht sich durch alle unsere Geschäftsbereiche“, teilte Emmerich Müller, persönlich haftender Gesellschafter des 1674 gegründeten Traditionshauses, am Mittwoch mit.

Das in Familienbesitz befindliche Bankhaus mit mehr als 800 Mitarbeitern verdient sein Geld unter anderem in der privaten Vermögensverwaltung und zunehmend im Pensionsmanagement für Unternehmen. „Die Erfahrungen in der Pandemie haben gezeigt, dass wir mit unserer vorsichtigen Geschäftsphilosophie und unseren Geschäftsfeldern auch in einem solchen Umfeld gut aufgestellt sind“, bilanzierte Müller.

Üblicherweise schüttet das Bankhaus an seine Eigentümer 2,3 Millionen Euro Jahresdividende aus. Ob dies nach einem Verzicht im vergangenen Jahr 2021 wieder der Fall sein wird, soll nach Angaben eines Sprechers erst im Herbst entschieden werden. Ende Januar hatte sich Müller zuversichtlich geäußert, dass die Ausschüttung schon im Frühjahr fließen kann.

Angesichts möglicher weiterer Belastungen infolge der Pandemie hatten die Aufseher von Europäischer Zentralbank (EZB) und deutscher Finanzaufsicht Bafin die Banken aufgefordert, ihr Geld zusammenzuhalten.

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    Die EZB, die die größten Banken und Bankengruppen im Euroraum direkt beaufsichtigt, forderte die Institute im Dezember auf, möglichst noch bis Ende September 2021 keine Dividenden auszuschütten und auf Aktienrückkäufe zu verzichten. Auch die Bafin verlangte, weiter zurückhaltend bei der Auszahlung von Dividenden zu bleiben.

    Mehr: Bankhaus Metzler sieht sich gut gerüstet in Corona-Zeiten

    • dpa
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