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Banken NordLB startet mit Verlust ins Jahr 2020

Die Bank beendet das erste Quartal 2020 mit einem Minus von 71 Millionen Euro. Kosten für den Konzernumbau belasten das Ergebnis mit acht Millionen Euro.
27.05.2020 - 10:55 Uhr Kommentieren
Die Bank fürchtet wegen der Coronakrise erhebliche negative Auswirkungen auf das Ergebnis. Quelle: dpa
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Die Bank fürchtet wegen der Coronakrise erhebliche negative Auswirkungen auf das Ergebnis.

(Foto: dpa)

Berlin Die NordLB blickt nach einem verlustreichen Start ins Jahr mit Sorge auf die Folgen der Virus-Pandemie. „Wir haben die Coronakrise bislang operativ gut gemeistert“, sagte Landesbank-Chef Thomas Bürkle zwar am Mittwoch zur Vorlage der Quartals-Zahlen. Er räumte jedoch ein: „Sie wird aber aller Voraussicht nach auch bei uns noch erhebliche negative Ergebniswirkungen haben.“ Für eine konkrete Prognose für 2020 sei es zu früh. Der Verlust vor Steuern lag zwischen Januar und März bei 65 Millionen Euro, nach einem Gewinn in gleicher Höhe vor einem Jahr. Unter dem Strich steht nach dem ersten Quartal ein Minus von 71 (Vorjahr: plus 54) Millionen Euro. „Abgesehen von einigen Fair-Value-Effekten hat sich die Krise noch nicht in unseren Zahlen für das erste Quartal niedergeschlagen.“

Die NordLB musste wegen hoher Verluste durch faule Schiffskredite mit einem Rettungspaket der Eigentümer von 3,6 Milliarden Euro vor dem Aus bewahrt werden. Das Institut bekommt dies nun zu spüren und musste erstmals Gebühren für Finanzgarantien des Landes Niedersachsen über 52 Millionen Euro zahlen, was das Provisionsergebnis auf minus 19 Millionen Euro drückte, nach plus 34 Millionen Euro vor Jahresfrist. Die Bank konnte die Kosten zwar um zehn Prozent auf 239 Millionen Euro senken, musste aber Rückstellungen über acht Millionen Euro für den Konzernumbau verbuchen. „Im weiteren Jahresverlauf ist eine deutliche Erhöhung dieser Position vorgesehen“, erklärte die Bank. Auch IT-Investitionen dürften das Ergebnis 2020 belasten.

Die Bank soll nun kleiner werden und die Bilanzsumme von 136 Milliarden Euro bis 2024 auf rund 95 Milliarden Euro sinken. Zudem soll die Zahl der Beschäftigten von 5300 auf rund 2800 etwa halbiert werden. „Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir den geplanten Personalabbau vollständig mit freiwilligen Maßnahmen umsetzen können“, sagte Bürkle.

Der niedersächsische Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers erklärte, die NordLB trage maßgeblich dazu bei, „die massiven negativen Auswirkungen der Coronakrise auf unsere Wirtschaft abzufedern“.

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    Die harte Kernkapitalquote der Bank lag per Ende März bei 13,3 Prozent, und damit leicht unter den 14,5 Prozent von Ende Dezember.

    • rtr
    • Bloomberg
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