Banken: Wie Geldinstitute mit KI und Big-Data Ihre Prozesse umkrempeln
Banken setzen auf die Hilfe von spezialisierten Unternehmen, um regulatorische Vorgaben umzusetzen.
Foto: dpaKöln. Viele Banken nutzen Technologien, um regulatorische Vorgaben umzusetzen. Das Kürzel „Regtech“ kombiniert die Begriffe Regulierung und Technologie. Banken können mithilfe von Regtech vor allem Prozesse automatisieren. Beispiele dafür sind Risikomanagement oder auch die Legitimation von Kunden, auch bekannt unter „Know your customer“ (KYC).
Einsatz neuer Technologien ist eine Abwägungsfrage
Die Entscheidung für die Nutzung einer externen Software muss sich eine Bank vorab gut überlegen, weil auch die Aufsichtsbehörden den Einsatz akzeptieren müssen. Zudem liegt die Gesamtverantwortung weiter bei der Bank, wie ein Sprecher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) betont: „Wie bei jeder Auslagerung verbleibt auch in einem solchen Fall die Verantwortung bei der Geschäftsleitung.“
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Zudem weist die Behörde darauf hin, dass Regtech ein hohes Maß an Datenqualität erfordert: „Mängel in der Datengrundlage können zur Ableitung ungeeigneter oder fehlerbehafteter Schlussfolgerungen führen.“ Auf jeden Fall müsse eine Bank qualifiziertes Personal vorhalten, das mit den fachlichen Anwendungen vertraut ist.