Bankenaufsicht Bafin gibt Banken strenge Regeln für Konto-Schnittstellen vor
Die Bafin hat sich diesen Donnerstag mit einem Schreiben an die Kreditwirtschaft gewandt.
Frankfurt Der Exekutivdirektor der Bankenaufsicht Bafin, Raimund Röseler, hat diesen Donnerstagnachmittag klargestellt, welche Anforderung Banken bei neuen Kontoschnittstellen erfüllen müssen und welche Konstellationen er als Hindernisse für Drittanbieter wertet.
Das vierseitige Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt, hat es in sich und sorgt vor allem bei Finanz-Start-ups für Erleichterung. Sowohl für etliche Drittanbieter als auch für Verbraucher, die moderne Finanzdienstleistungen nutzen, hat es positive Auswirkungen. Den Banken wiederum beschert Röseler damit zusätzliche Arbeit.
Hintergrund des Schreibens ist die zweite EU-Zahlungsdiensterichtlinie, kurz PSD2. Sie soll den Zahlungsverkehr in der Europäischen Union (EU) für Verbraucher bequemer und sicherer machen und zugleich den Wettbewerb fördern. Schon am 13. Januar 2018 wurde die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Zentrale Vorgaben entfalten aber erst am 14. September dieses Jahres ihre Wirkung.
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