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Bankenaufsicht Tausende Bankkunden beschweren sich bei der Bafin

4468 mal haben sich Kunden bisher in 2017 bei der Bankenaufsicht Bafin über ihr Geldhaus beschwert. Ein Grund waren steigende Gebühren. Die Bafin schätzt, dass die Zahl am Jahresende über dem Vorjahreswert liegen wird.
28.12.2017 - 09:51 Uhr
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) sammelt im Rahmen ihres Mitarbeiter- und Beschwerderegisters seit 1. November 2012 die Daten von Anlageberatern in Deutschland und registriert Kundenbeschwerden. Quelle: dpa
Bafin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) sammelt im Rahmen ihres Mitarbeiter- und Beschwerderegisters seit 1. November 2012 die Daten von Anlageberatern in Deutschland und registriert Kundenbeschwerden.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main Steigende Gebühren, die Einführung neuer Entgelte oder Filialschließungen: Tausende Bankkunden haben sich auch in diesem Jahr bei der Finanzaufsicht Bafin über ihr Kreditinstitut beklagt. Nach Daten der Behörde, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, wurden bis Ende September 4468 Beschwerden und Anfragen registriert. Die Aufsicht rechnet damit, dass die Zahl in diesem Jahr insgesamt etwas über dem Vorjahreswert von 5162 Beschwerden liegen wird. Konkrete Gründe für den Anstieg seien nicht erkennbar. Gewisse Schwankungen seien jedoch üblich, erklärte die Bafin.

Erneut war die ganze Palette der Produkte und Dienstleistungen betroffen: Von Problemen bei der Kontoführung oder Überweisungen bis zu Fragen zu Kreditverträgen. Bankkunden ärgerten sich auch über steigende Gebühren und schalteten die Bafin ein. Den Geldinstituten brechen in der Zinsflaute die Erträge weg. Viele drehen daher an der Gebührenschraube.

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