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Premium Bankenkrise in Großbritannien Royal Bank of Scotland kämpft gegen alte Sünden

Die Royal Bank of Scotland muss offenbar vier Milliarden Pfund auf ihre US-Tochter Citizens abschreiben. Dadurch könnte der Großteil des operativen Gewinns der gesamten Bank für 2014 verlorengehen.
23.02.2015 - 16:42 Uhr
Noch immer setzen Zukäufe aus dem US-Geschäft der britischen Royal Bank of Scotland zu. Quelle: AFP
Schweres Erbe

Noch immer setzen Zukäufe aus dem US-Geschäft der britischen Royal Bank of Scotland zu.

(Foto: AFP)

London Seit mehr als sechs Jahren steht Fred Goodwin nicht mehr an der Spitze der Royal Bank of Scotland (RBS). Doch seine Fehlentscheidungen verfolgen das Kreditinstitut bis heute. So wird die britische Großbank wohl vier Milliarden Pfund (5,5 Milliarden Euro) auf den Wert ihrer US-amerikanischen Tochter Citizens abschreiben, heißt es in Branchenkreisen, die damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters bestätigten.

Die Aktion dürfte demnach einen Großteil des operativen Gewinns für das Jahr 2014 vernichten. Die RBS, die seit der Finanzkrise zu 81 Prozent dem Staat gehört, gibt die Jahreszahlen am Donnerstag bekannt. Die voraussichtlichen Abschreibungen sind offenbar eine Folge der teuren Einkaufstouren der RBS in der Ära Goodwin. Der baute das Geschäft der US-Tochter Citizens 2004 mit der Übernahme des Konkurrenten Charter One aus – für knapp elf Milliarden Dollar.

Fred Goodwin war von 2001 bis 2009 CEO der Royal Bank of Scotland. Unter seiner Führung baute die RBS das Geschäft ihrer US-Tochter Citizens aus. Quelle: Reuters
Ex-Chef Goodwin

Fred Goodwin war von 2001 bis 2009 CEO der Royal Bank of Scotland. Unter seiner Führung baute die RBS das Geschäft ihrer US-Tochter Citizens aus.

(Foto: Reuters)

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