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Bankenregulierung EU-Experte warnt vor Rosinenpickerei

Die USA sollten bei der Überprüfung der Regulierungsstandards für Banken laut EU-Experten keine Rosinenpickerei betreiben. Derzeit ringen die Regulierer um den Abschluss der Überarbeitung der Kapitalvorschriften.
10.08.2017 - 13:46 Uhr Kommentieren
Der EU-Kommissionsvize und seine Behörde appellieren an die USA, die vereinbarten Standards einzuhalten. Quelle: AFP
Valdis Dombrovskis

Der EU-Kommissionsvize und seine Behörde appellieren an die USA, die vereinbarten Standards einzuhalten.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die USA sollten bei der Überprüfung der globalen Regulierungsstandards für Banken nach Ansicht eines EU-Experten keine Rosinenpickerei betreiben. Aus den Vereinigten Staaten seien in den ersten Monaten der Trump-Regierung unterschiedliche Töne zu hören gewesen, schreibt Jan Ceyssens, Mitglied im Team von EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis, in einer am Donnerstag veröffentlichten Publikation des Münchner Ifo-Instituts.

„Wichtig bleibt aber, dass auch die USA einer Umsetzung von vereinbarten Standards verpflichtet bleiben.“ Es wäre nicht akzeptabel, wenn nur solche Teile der Baseler Vereinbarungen umgesetzt würden, die der eigenen Bankenbranche keine großen Opfer abverlangten.

Diese Banken mussten am meisten für die Finanzkrise zahlen
SunTrust
1 von 10

Im Zuge der Wirtschaftskrise musste SunTrust insgesamt über zwei Milliarden US-Dollar bezahlen. Im Gegensatz zu anderen Kreditinstituten ist das noch eine relativ geringe Summe.

(Quelle: ft)

(Foto: AFP)
Morgan Stanley
2 von 10

Auf dem nächsthöheren Platz in der Rangliste liegt Morgan Stanley. Im Zeitraum von 2008 bis 2017 musste die Bank etwa vier Milliarden US-Dollar bezahlen.

(Foto: Reuters)
Credit Suisse
3 von 10

Seit dem Beginn der Wirtschaftskrise musste die Credit Suisse mehr als fünf Milliarden US-Dollar an Strafen überweisen.

(Foto: AFP)
Goldman Sachs
4 von 10

Ein Unternehmen, welches in der Finanzkrise häufiger in den Schlagzeilen stand, war Goldman Sachs. Es musste insgesamt mehr als sechs Milliarden US-Dollar an Strafen und Bußgeldern zahlen.

(Foto: Reuters)
Wells Fargo
5 von 10

Im Mittelfeld dieses Rankings befindet sich die Bank Wells Fargo. Sie musste über neuen Milliarden US-Dollar zahlen.

(Foto: AFP)
Deutsche Bank
6 von 10

Nur etwas mehr als Wells Fargo musste die Deutsche Bank bezahlen. Ihre Strafen belaufen sich seit der Finanzkrise auf etwas weniger als zehn Milliarden US-Dollar.

(Foto: Reuters)
RBS
7 von 10

Die Royal Bank of Scotland reißt sogar die magische Marke von Zahlungen in Höhe von mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Sie musste etwas über elf Milliarden US-Dollar bezahlen.

(Foto: AFP)

Bei den geplanten Reformen sei es wichtig, auch dafür zu sorgen, „dass neue Standards in keiner Region der Welt zu weiteren substanziellen Erhöhungen der Kapitalanforderungen führen,“ so Ceyssens. Aktuell ringen die Regulierer im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht um den Abschluss der globalen Überarbeitung der Kapitalvorschriften.

Strittig war zuletzt, wie weit Großbanken künftig die Risiken in ihren Bilanzen mit eigenen internen Modellen herunterrechnen dürfen, um Kapital zu sparen. Manche Länder wie die USA wünschen, dass der nach internen Modellen errechnete Kapitalbedarf nicht stark von einem nach dem Standard-Modell ermittelten Wert abweichen soll. Europas Banken, die in puncto Kapitalausstattung den USA hinterherhinken, befürchten, dass ihr Bedarf dann stark steigen wird.

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