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Premium Bankenregulierungsexperte Jan-Pieter Krahnen „Bei mir überwiegt ganz klar die Freude“

Jan-Pieter Krahnen, renommierter Experte für Bankenregulierung an der Uni Frankfurt, kann der umstrittenen Abwicklung der Veneto Banca und der Banca Popolare di Vicenza auch positive Seiten abgewinnen.
26.06.2017 - 18:14 Uhr
Der Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt hält die hält die Abwicklung der zwei venezianischen Institute für einen Fortschritt. Quelle: Bernd Roselieb für Handelsblatt
Jan Pieter Krahnen

Der Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt hält die hält die Abwicklung der zwei venezianischen Institute für einen Fortschritt.

(Foto: Bernd Roselieb für Handelsblatt)

Frankfurt Freut es Sie, dass zwei gescheiterte Institute in Italien vom Markt verschwinden, oder überwiegt der Frust über die Höhe der Staatshilfen?
Bei mir überwiegt ganz klar die Freude. Zwei gescheiterte Banken sind aus dem Markt genommen worden. Sie werden nicht, wie das früher auch in Italien oft der Fall war, durchgefüttert. Das halte ich für einen Durchbruch, auch wenn im Detail das eine oder andere idealer hätte laufen können.

Sind die EU-Regeln nicht gescheitert? Da fließt viel Steuergeld für die Abwicklung.
Das denke ich nicht. Das Abwicklungsrecht entwickelt sich, und wir lernen einfach, wo seine Grenzen liegen. Positiv ist aber: Die internationalen Regeln fordern, dass Gläubiger und Aktionäre einer Bank für etwa ein Fünftel der Risikoaktiva haften müssen, bevor es Geld vom Staat gibt. Das zumindest wurde eingehalten. Außerdem wurden mit dem Steuergeld nicht die Hilfesuchenden gestützt, sondern der übernehmende Wettbewerber.

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