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Bankenzusammenschluss Deutsche Bank und Commerzbank wollen bis Ende April über Fusion entscheiden

Deutsche-Bank-Chefaufseher Paul Achleitner sieht die Fusion als Chance, US-Banken die Stirn zu bieten. Einflussnahmen aus der Politik gebe es nicht.
27.03.2019 - 16:53 Uhr Kommentieren
Hält eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank für „makroökonomisch sinnvoll“. Quelle: Bloomberg
Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner

Hält eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank für „makroökonomisch sinnvoll“.

(Foto: Bloomberg)

Vaduz Die Vorstände von Deutscher Bank und Commerzbank wollen laut Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner bis zur Vorstellung der Quartalszahlen Ende April über die mögliche Fusion entscheiden. Die Vorstände beider Seiten hätten kommuniziert, „dass es deren Ambition ist“, bis zu diesem Termin „schon mit konkreteren Überlegungen überraschen zu können“, sagte Achleitner am Mittwoch auf einer Veranstaltung im liechtensteinischen Vaduz.

Laut Achleitner könne die Deutsche Bank auf eigenen Beinen stehen. Ihr Anspruch sei es aber, „vorne mit dabei zu sein“. Es gelte, eine Alternative zu den dominierenden amerikanischen Instituten zu sein. „Das ist der Anspruch, an dem die Deutsche Bank sich gerne messen würde“. Und diese Position sei zwischen mehreren europäischen Instituten umkämpft.

Der Chefaufseher der Deutschen Bank hält die Fusion mit der Commerzbank für „makroökonomisch sinnvoll“. „Ob sie auch betriebswirtschaftlich Sinn macht, gehört jetzt zur Überprüfung“, sagte Achleitner. Das sei Aufgabe des Vorstands.

Achleitner wies Berichte zurück, denen zufolge das Bundesfinanzministerium die beiden Institute zur Fusion gedrängt hat. Auf die Frage, ob der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bei ihm interveniert habe, sagte Achleitner: „Der Finanzminister hat noch nie, weder auf den Vorstand noch auf mich, in irgendeiner Weise Druck ausgeübt.“ Das gelte auch für die Mitarbeiter des Ministeriums, beteuerte Achleitner.

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    Soll heißen: Auch Staatssekretär Jörg Kukies, der als Befürworter des Deals gilt, habe nicht interveniert. Dass sich der Bundesfinanzminister für das Thema interessiere, müsse aber selbstverständlich sein: „Wenn er das nicht täte, wäre das ein Riesenproblem.“

    Am 17. März hatten Deutsche Bank und Commerzbank angekündigt, Gespräche über eine Fusion aufzunehmen. Durch den Deal würde das mit Abstand größte deutsche Geldhaus entstehen.

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